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Aufforstung
Nach dem Beseitigen der beschädigten Bäume geht es ans Aufforsten © Stadt Villach, Bezirksforstbehörde

Nach Hagel und Sturm:

Im Wald wird aufgeforstet

Villach – Auch mehr als ein halbes Jahr nach dem verheerenden Hagel- und Sturmunwetter haben die Forstleute alle Hände voll zu tun. Nach dem Beseitigen der beschädigten Bäume geht es ans Aufforsten.

Das Bild kennt jeder, der in Villach unterwegs ist. Vor allem in den nördlichen Stadtteilen haben Hagelschlag und Sturm, die am 8. Juli 2016 in Villach wüteten, auch riesige Schäden in den Wäldern angerichtet. Die Bezirksforstinspektion hat bereits begonnen, ein Wiederaufforstungsprojekt mit vielen betroffenen Waldbesitzerinnen und -besitzern zu starten, um die vielen Funktionen des Waldes rasch wiederherzustellen. Und auch die Teams des Wirtschaftshofes und des Stadtgartens arbeiten unermüdlich. In und rund um die Stadt wurden 250 Hektar, das ist eine Fläche so groß wie 300 Fußballfelder, kahlgelegt, der Schaden liegt bei drei Millionen Euro. Die größten Verwüstungen gab es am Oswaldi- und Kumitzberg, zwischen Landskron, Seebach und St. Michael, wie die Stadt Villach berichtet.

Borkenkäfergefahr

Zahlreiche Kiefernbestände wurden vom Hagel so stark betroffen, dass diese im Frühjahr gefällt werden müssen. Weitere Schäden (wie Borkenkäferbefall) sind in den nächsten Jahren zu erwarten. Die Mitarbeiter der Bezirksforstinspektion und der Landesforstdirektion haben ein gefördertes Aufforstungsprojekt ausgearbeitet. Dabei werden hauptsächlich standortangepasste Laubholzaufforstungen mit Zaunschutz gefördert, die zukünftig stabiler sind, der natürlichen Waldgesellschaft entsprechen und im Hinblick auf den Klimawandel auch widerstandsfähiger sind. Auch die Jägerschaft ist eingebunden. „Das Funktionieren eines Waldes als Lebensraum und dessen Schutzfunktionen gegen Lärm- und Staubbelastung sind wichtige Umweltfaktoren“, erklärt Umweltstadtrat Erwin Baumann. „Es ist wesentlich, dass die Aufforstung sofort im kommenden Frühjahr beginnt.“ Mit einer Baumernte auf den betroffenen Flächen ist ohnehin erst wieder in einigen Jahrzehnten zu rechnen.

 

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