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Politik
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Die RTR KommAustria veröffentlicht jedes Quartal die aktuellen Zahlen und Meldungen zu Inseratausgaben der öffentlichen Hand © KK

Inserate der öffentlichen Hand

Stadt Villach meldete 31.610,47 Euro

Villach – Während sich die Klagenfurter ein Logo um 55.200 Euro inklusive Steuern gönnen, geht man in Villach mit den Werbeausgaben und Kommunikationsmaßnahmen „offiziell“ sparsamer um. Im Jahr 2015 wurden seitens der Stadt 31.610,47 Euro für Inserate und Werbekampagnen an die Medienbehörde KommAustria gemeldet. Seit Inkraftreten des Medientransparenzgesetzes Mitte 2012 wurden die Inserat-Ausgaben öffentlich. Aber es dürfte mehr sein …

… denn es gibt eine „Bagatellgrenze“ von 5.000 Euro, unter der Werbeaufträge nicht gemeldet werden müssen. Vieles könnte daher aufgrund dieser Regelung erst gar nicht erfasst sein, vermuten Kritiker. Der Rechnungshof wies in der Vergangenheit immer wieder darauf hin, dass damit das Ziel des Medientransparenzgesetzes nicht erreicht werden kann. Grund für die Verabschiedung des Medientransparenzgesetzes war damals die intensive Kritik an den hohen öffentlichen Inseratenaufträgen für Boulevard- und Gratismedien.

Im Vergleich: Wiener verpulvern 46 Mio. Euro!

Seit Mitte 2012 müssen Ministerien, Bundesländer, öffentliche Firmen und kommunale Einrichtungen der Medienbehörde ihre Ausgaben für Inserate sowie Werbekampagnen und -kooperationen melden. Davon betroffen sind österreichweit rund 5.600 Stellen. Rund 188 Mio. wurden für Inserate demnach 2015 von öffentlichen Stellen und nahestehenden Beteiligungen ausgegeben. Österreichweit unübertroffen größter Einzelwerber ist die Stadt Wien. Hier wurden offiziell 46 Mio. Euro ausgegeben …

Die Zahlen zu Ihrer Gemeinde finden Sie hier RTR KommAustria

Hier die Einzelmeldungen der „Stadt Villach“ zusammengefasst anhand der Daten der RTR (Berichtszeitraum Jahr 2015):

Kronen Zeitung 8.000,00 €
Kleine Zeitung 7.855,47 €
Draustädter 7.625,00 €
Kärntner Woche 8.130,00 €
Stadt Villach Gesamt 2015: 31.610,47 €
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