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Wirtschaft
Schutzzaun für die Auwaldriesen am Wasenboden © Stadt Villach/ Oskar Höher

Schlägerungen an der Drau waren nicht Auftrag der Stadt!"

45 Bäume werden heuer gefällt

Villach – "Wir sind als Stadt für den Zustand und die Sicherheit unserer Straßenbäume verantwortlich", erklärt Stadtgartenreferentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner und sie betont weiter: "Die Schlägerungsmaßnahmen der vergangenen Tage – entlang der Drauberme und entlang der Landesstraße im Bereich von Rennstein bis St. Ruprecht- wurden nicht von unserer Stadt in Auftrag gegeben, sondern von Hydro Power und Land Kärnten."

Damit die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, werden in regelmäßigen Abständen von Fachkräften Kontrollen durchgeführt, protokolliert und im sogenannten Baumkataster archiviert. Sind an einem Baum Symptome erkennbar, die auf verminderte Stand- oder Bruchfestigkeit hinweisen, dann müssen umgehend Maßnahmen zu Sicherheit unternommen werden.

Gefällt und ersetzt

Ist Gefahr in Verzug, dann muss gefällt werden. Alte kranke Bäume werden durch neue, junge ersetzt. Im Schnitt liegt der Anteil der zu fällenden Bäume ungefähr bei 1,5 bis 2 Prozent des Gesamtbaumbestandes. „Diese Zahl ergibt sich aus der zu erwartenden Lebensdauer eines Baumes im Stadtgebiet. Älter als 50 bis 70 Jahren werden Bäume vor allem im Bereich von Straßen aufgrund der Standortbedingungen nicht. Häufige Aufgrabungen, Strom, Kanal, Salzwasser und Straßenverkehrsemissionen setzen allen Bäumen zu.“ Nach diesen Berechnungen werden in Villach jedes Jahr zirka 120 bis 160 der 100 verschiedenen Baumarten ersetzt, um einen gesunden, vitalen Baumbestand für die Zukunft zu sichern und zu erhalten.

45 Bäume werden gefällt

Für heuer ist das Fällen von 45 Bäumen geplant: Zum Beispiel eine Erle an der Drauberme, die auf dem Grund der Stadt Villach steht, eine Ulme am Fabriksteig, zwei Ahorne im Stadtpark, drei Bäume in der Magdalener Straße. Bei der Auswahl der Baumarten für die Neupflanzungen wird auf die sich ändernden Klima- und Standortbedingungen Rücksicht genommen, um möglichst gesunde Bäume mit einer möglichst hohen Lebendauer für eine grüne und lebenswerte Stadt zu gewährleisten. Insgesamt werden in den kommenden Wochen seitens des Villacher Stadtgartens 24 verschiedene Baumarten ausgepflanzt. Sie sind mit gelben Baumbanderolen gekennzeichnet und haben in einem Meter Höhe bereits einen beachtlichen Stammumfang von 20 bis 25 Zentimeter.

Sanierung

Im Rahmen der Alleensanierung, die Kosten betragen rund 30.000 Euro, stehen heuer unter anderem die weitere Bestandserneuerung in der Ossiacher Zeile und der Seebacher Allee sowie im Bereich zwischen Nikolaigasse und Tafernerstraße auf dem Programm. Hier werden Altbäume durch Neupflanzungen ersetzt und Strauch- und Heckenreihen ausgetauscht. Oberrauner: „Ein weiteres Baumpflanzungsprojekt wird an der Rückseite des Sonnenhügels im Auenpark entwickelt. Gemeinsam mit der Bezirksforstinspektion Villach wird hier ein forstökologisches Leuchtturmprojekt mit 3700 interessanten und ausgewählten Laubholzarten inklusive Monitoring und fachlicher Begleitung umgesetzt. Neben bekannten Bäumen wie Stieleiche und Hainbuche werden auch Wildkirsche, Elsbeere oder Speierling gepflanzt, die speziell für seltene Vogelarten und Insekten wichtige Futterpflanzen sind.“

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