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Politik
Kurzmeldung
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Das Büro des ehemaligen Landesrates Dr. Wolfgang Waldner sicherte für die Sportanlage Euro 29.000,- zu. Ausgezahlt wurde es laut der Gemeinderatssitzung in Wernberg nicht. Nunmehr springt die Gemeinde selbst ein. © ÖVP Kärnten

Kärntner Sparkurs?

29.000 Euro aus Landeszusage für Sportanlage fehlen

Wernberg – In der ersten Wernberger Gemeinderatssitzung im neuen Jahr wurden letzte Woche zahlreiche Punkte erörtert und beschlossen. Die positive Stimmung wird aber durch das Fehlen von 29.000,- Euro getrügt, die in die Sportanlage Förderlach hätten fließen sollen – die Zusage war da, das Geld fehlt hingegen. Nun muss die Gemeinde selbst einspringen. Am Wernberger Beispiel sieht man, wie drastisch das Land Kärnten nun sparen muss – in diesem Fall trifft es die Sportler.

29.000 Euro fehlen Seitens des Landes

Der Finanzierungsplan für den Neubau der Kantine und der Tribüne am Sportplatz in Förderlach musste in der Gemeinderatssitzung geändert werden, da die vom Büro des ehemaligen ÖVP-Landesrates Waldner zugesicherten 29.000,- Euro nicht ausgezahlt werden. „Die fehlenden Mittel müssen nun von der Gemeinde Wernberg selbst, aus dem ordentlichen Budget, aufgebracht werden,“ teilt die SPÖ-Wernberg rückblickend auf die Sitzung mit.

Erlebnisbad Wernberg mit neuen Tarifen

Für das Wernberger Erlebnisbad wurden die Tarife für den Eintritt angepasst. Da es seit 2009 keine Erhöhung gab und der jährlich Betriebsabgang bei rund 30.000,- Euro liegt, wurden die Eintrittspreise für „Nicht-Wernberger“ erhöht. Der Preis für die Berechtigungskarte, die von Wernbergerinnen und Wernbergern in Anspruch genommen werden kann beträgt für Erwachsene (ab 18 Jahren)  20,- Euro  und für Jugendliche von 10 bis 18 Jahren 10,- Euro. Für Kinder unter 10 Jahren ist der Eintritt generell gratis. Die FPÖ-Mandatare stimmte gegen die Erhöhnung, laut SPÖ Wernberg aber „ohne Vorschläge, wie der Abgang im Erlebnisbad reduziert werden könnte.“

Entwässerung im Gewerbegebiet

Im Gewerbegebiet in Wernberg wurde eine Lösung für die Verbringung der anfallenden Oberflächenwässer gesucht, da diese dringend notwendig sei. Nunmehr wurde die Errichtung von zwei Strängen zur Entwässerung des Gewerbegebietes beschlossen.  Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 280.000,- Euro. Die Aufteilung der Kosten erfolgt nach den berechneten, von den einzelnen Beteiligten einzuleitenden, Wassermengen.

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