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Prim. Univ.-Prof. Dr. Horn, Patient Prof. Johann Viertler, DGKS Birgit Kogler, DGKS Alexandra Petschacher-Fritz (v.l.)
Prim. Univ.-Prof. Dr. Horn, Patient Prof. Johann Viertler, DGKS Birgit Kogler, DGKS Alexandra Petschacher-Fritz (v.l.) © KABEG

Der Veldner Ehrenprofessor und Historiker:

1.000ste Dialyse am LKH Villach

Villach/ Velden – Rund 80.000 Österreicher sind auf Grund von chronischem Nierenversagen auf die Dialyse angewiesen. Einer von ihnen ist Johann Viertler aus Velden. Der 83-Jährige absolvierte vor kurzem seine 1000. Blutwäsche. Ein besonderes Jubiläum für den Patienten und das Team der Internen Abteilung.

Seit 2009 kommt Johann Viertler drei Mal wöchentlich auf die Dialysestation am LKH Villach. „Er leidet an einer seltenen Nierenerkrankung“, erklärt die Medizinerin Sabine Horn, Leiterin der Internen Abteilung am LKH Villach. „Für mich sind die vierstündigen Termine im Krankenhaus keine Belastung, sondern vielmehr ein soziales Ereignis“, sagt Viertler und lacht. „Die Schwestern und Ärzte sind für mich wie eine Zweitfamilie.“ Da das Verhältnis sehr eng ist, überlegte sich das Team der Station etwas Besonderes zur 1.000. Dialyse. „Schließlich haben wir nicht oft Menschen in diesem Alter, die so lange Jahre Patienten an unserer Station sind. Das Durchschnittsalter der Dialysepatienten beträgt 70 Jahre“, so Horn.

Kleine Feier

Gemeinsam mit dem Pflegeteam, allen voran DGKS Birgit Kogler, organisierte die Primaria eine kleine Feier für Johann Viertler. „Ich freue mich sehr über diese Aufmerksamkeit. Das wäre doch gar nicht nötig gewesen“, so der Pensionist, der mit seiner Frau in Velden lebt. Worüber er mit „seiner“ Krankenschwester Birgit Kogler am liebsten redet? „Über meine Erkenntnisse aus meiner Arbeit als Archivar und Historiker“, verrät der Ehrenprofessor für Volkskunde.

Nephrologie Villach

Insgesamt werden an der Nierenambulanz am LKH Villach rund 85 Dialysepatienten behandelt. Hinzu kommen noch 80 Patienten, die nach einer Nierentransplantation betreut werden sowie rund 4.000 weitere Patientenkontakte. Letztere Patienten befinden sich in einem Vorstadium oder erkranken akut. Die Versorgung im LKH Villach soll in den nächsten Jahren noch ausgebaut werden.

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