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Wasser - Quelle des Lebens
Wasser - Quelle des Lebens © pixabay | ronymichaud

Vorausschauende und zielorientierte Planung

Notfallplan Trinkwasserversorgung

Villach – In der Nacht zum 21. März gab es einen Wasserrohrbruch in Radenthein, der den gesamten Ortskern „trocken“ gelegt hat. Die Stadt Villach unterstützte damals die Gemeinde. Doch wie sieht eigentlich der Notfallplan aus, wenn das Wasser plötzlich versiegt oder noch besser, dass es gar nicht erst dazu kommt?

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12 Stunden ohne Wasser

„Um die Qualität zu gewährleisten, bedienen wir uns innovativer Techniken. Auch für die Versorgungssicherheit wurde lange vorgebaut“,

so Peter Weiß, der Leiter des Wasserwerkes.

Rund um Villach gibt es deshalb 14 Quellwasserspeicher. Der größte davon ist der Hochbehälter Kumitzberg mit zehn Millionen Litern reinstes Trinkwasser – diese Menge allein reiche aber nur für einen halben Tag, um die Stadt mit Trinkwasser zu versorgen, wie der ORF berichtet.

Ein digitales Meldesystem schlägt außerdem Alarm, sollte einer der Hochbehälter ausfallen oder dort Unregelmäßigkeiten auftreten. Ein Krisenplan regelt das weitere Vorgehen. Das Wasser wird regelmäßig auf Keime untersucht. Damit sich niemand unbefugten Eintritt verschafft, sind alle Eingänge der Hochbehälter alarmgesichert.

Wasserwerkleiter Weiß weiter:

„Im Bereich der Trinkwassernotversorgung hat zudem das Wasserwerk im Rahmen der Umsetzung eines generellen Notversorgungskonzeptes unter anderem eine mobile Trinkwasser-Paketieranlage angekauft, um Versorgungsunterbrechungen zu überbrücken. Im Falle eines Rohrbruchs werden zum Beispiel den betroffenen WasserbezieherInnen Trinkwasserpakete zur Verfügung gestellt bis die leitungsgebundene Versorgung wieder hergestellt ist.“

So war es auch diese Woche in Radenthein.

Der durchschnittliche Tagesverbrauch pro Person im Versorgungsgebiet Villach liegt übrigens bei 130 Litern pro Person.

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