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Verwirrung um Aussage

Prozess um Räuber vertagt

Villach – Ende Februar wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Prozess um einen 23-Jährigen fortgesetzt, der im Mai 2015 einen Villacher brutal überfallen haben soll. Heute sollte der Prozess in eine neue Runde gehen, es wurde allerdings eine Vertagung anberaumt.

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Während seiner Haft im letzten Jahr gelang dem 23-Jährigen das, was vor ihm noch nicht viele geschafft haben: Er flüchtete aus der Justizanstalt Klagenfurt. Der Flüchtige wohnte daraufhin unter anderem in Villach. Seine kriminelle Karriere setzte er dort ebenfalls fort. Er sprach einen Villacher an, versetzte ihm einen Faustschlag, malträtierte das am Boden liegende Opfer mit Fußtritten gegen Kopf und Körper und stahl anschließend dessen Geld und Handy. Die Folge: Er muss sich nun wegen Raub, schwerer Körperverletzung und unerlaubtem Waffenbesitz vor dem Gericht verantworten. Hinzu kommt Widerstand gegen die Staatsgewalt, weil er sich mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd bei seiner erneuten Festnahme leistete.

Heute kam es vor Gericht zu einer überraschenden Wende. Das Opfer soll angeblich im Krankenhaus angegeben haben, sich die Verletzungen beim Fußballspielen zugezogen zu haben. Erst einen Tag später revidierte er diese Aussage. Nun werden Ärzte als Zeugen geladen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Bis dahin wird der Prozess vertagt.

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