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Wirtschaft
Dir. Peter Kusstatscher, BM Mag. Gerald Klug, LH Dr. Peter Kaiser mit den HTL Schülerinnen © LPD/Hoeher Oskar

Klug & Kaiser auf Visite

Viele Mädchen in der Technik

Villach – BM Klug besuchte gemeinsam mit LH Kaiser und LHStv.in Schaunig Infineon und HTL Villach – Qualitativ hochwertige Ausbildung und Schwerpunkt Hochtechnologie bestimmen Weg in die Zukunft des Landes – Bund investiert 2,8 Mrd.

„Wir investieren in den kommenden Jahren 2,8 Milliarden Euro in Kärnten: in eine verlässliche Bahn, gut ausgebaute Straßen, flächendeckendes Internet und in industrienahe Forschung und Entwicklung. Damit stärken wir die Kärntner Wirtschaft und sichern tausende Arbeitsplätze“, betonte heute, Freitag, Bundesminister Gerald Klug bei seinem gemeinsamen Besuch mit Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig bei Infineon und in der HTL Villach. Es sei ihm ein großes Anliegen, den Wirtschaftsstandort Kärnten weiterzuentwickeln und mit einer gemeinsamen Strategie die Südachse zu stärken.

Unterstützung

„Die Entwicklung neuer Technologien ist für unsere Unternehmen spielentscheidend: so können sie sich frühzeitig auf neue Produktionsweisen wie Industrie 4.0 vorbereiten und bleiben auch künftig international wettbewerbsfähig. Dabei kann auch Infineon voll und ganz auf unsere Unterstützung zählen. Allein in den vergangenen drei Jahren hat der Vorzeigebetrieb rund 40 Millionen Euro Forschungsförderung von uns erhalten“, hob Klug hervor.

Hoher Mädchenanteil

Besonders erfreut zeigte sich der Minister über den hohen Mädchenanteil in der HTL Villach und verwies auf spezielle Programme, die das Interesse von Mädchen für technische Berufe fördern sollen. Klug dankte für das große Engagement von Landeshauptmann Kaiser. „Hochqualifizierte Fachkräfte zählen zu den wichtigsten Standortfaktoren. Die jungen Talente der HTL-Villach von heute sind die innovativen Köpfe des Landes Kärntens von morgen“, sagte der Infrastrukturminister.

Immer mehr Mädchen entscheiden sich für Technik-Ausbildungen - © ©LPD/Hoeher Oskar

Matura: Kärnten führend

Hervorgehoben hat Kaiser auch den hohen Anteil an Maturanten in Kärnten: „Wir sind hier unter den Bundesländern gemeinsam mit dem Burgenland führend.“ Politik müsse die Voraussetzungen schaffen, damit sich junge Menschen in Kärnten verwirklichen können und ihre Erfahrungen dem Land zu Gute kommen. „Wissenshungrige und innovationsorientierte Menschen müssen in Kärnten ihre Chance bekommen“, betonte Kaiser.

Größte Schule Kärntens

In der HTL Villach präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit in den Fächern Informatik, Informationstechnologie, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau) sowie Innenarchitektur. Mit 60 Klassen, 1.369 Schülerinnen und Schülern sowie 140 Lehrerinnen und Lehrern ist die HTL die größte Schule Kärntens. Schulleiter Peter Kusstatscher betonte, dass es ungemein wichtig sei, die Verschränkung zu fördern: „Wir holen international dotierte Betriebe aber auch kleine Startups in die Schule, was für die Zukunftschancen unserer Absolventen enorm wichtig ist.“

 

Die HTL Villach ist die größte Schule Kärntens - © ©LPD/Hoeher Oskar

 

Industrieller Vorreiter

„Infineon ist das forschungsstärkste Industrieunternehmen Österreichs und weltweit führend in der Halbleitertechnologie“, meinte LHStv.in Schaunig. Besonderes Lob gab es für die HTL Villach, die sich durch gemeinsame Kernbereiche und durch kompetenzorientierten Unterricht auszeichne. „Das ist die Voraussetzung für eine österreichweite Evaluierung des berufsbildenden Unterrichts“, so Schaunig. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, zeigte sich sehr erfreut über den Besuch, der die Möglichkeit biete, zu zeigen, was bei Infineon wirklich gemacht werde. „Infineon Austria ist in Österreich ein Vorreiter im Bereich Industrie 4.0. Mit umfassenden Investitionen sowie vielfältigen Maßnahmen der intelligenten Industrialisierung am Standort Villach stärken wir die globale Wettbewerbsfähigkeit von Infineon und somit den Wirtschaftsstandort Österreich.“

 

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