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Projekt der Villacher Schüler
Projekt der Villacher Schüler © radRAST 16 Projekt 160

Villacher in Top 20

Wettbewerb „radRast16“

Villach – Im Herbst 2015 wurde unter dem Titel „radRAST16“ ein österreichweiter Architekturwettbewerb für HTL Schüler vom Studienbereich Bauingenieurwesen und Architektur der FH Kärnten ausgelobt. 130 Beiträge wurden eingereicht, 20 Projekte kamen in die letzte Runde und wurden von einer Fachjury bewertet.

Die Jury hat sich letztendlich dazu entschieden nicht nur drei, sondern fünf Projekte auszuzeichnen. Diese wurden am 1. April 2016 am Campus Spittal der FH Kärnten von Bundesrat und Bürgermeister der Gemeinde Finkenstein am Faaker See, Christian Poglitsch, überreicht.

Für die Top 5 reichte es für das Villacher Team zwar nicht, trotzdem wurden die Schüler der HTBLuVA Villach mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. „Go up, repair and rest“ war der Grundgedanke bei ihrem Projekt – ein einfacher und effizienter Rastplatz der ideal zum Pausieren, Entspannen oder zur Orientierung sein soll.

 

Der HTL Wettbewerb fand heuer bereits zum fünften Mal statt. Er wird jährlich abwechselnd vom Studiengang Architektur und Studiengang Bauingenieurwesen organisiert. Der Fokus liegt immer auf der Verwendung von Holz, heuer wurde erstmals auch das Material Stahl in die Ausschreibung integriert. Die Aufgabenstellung, eine Raststation für Radfahrer in der Natur, klingt vorerst einfach. Doch diese sollte neben einem Jausenplatz für vier bis sechs Personen auch Hilfe bei technischen Gebrechen und Informationen über Angebote der Region bieten. Außerdem sollte der Blick in die Natur sowie die Möglichkeit von Kinderspielplätzen und einem Becken zum Wassertreten im Entwurf mitgedacht werden.

Projekteinreichungen begeisterten die Jury

Insgesamt wurden 130 Entwürfe von Schülern aus elf Schulen, darunter auch eine aus Italien, eingereicht. Mitte März 2016 wurde zum Online Voting aufgerufen, wodurch sich die ersten zehn Projekte für die nächste Wettbewerbsphase qualifizieren konnten. Zehn weitere Projekte wurden durch eine Vorjury ausgewählt. Die 20 besten radRAST16-Entwürfe wurden von den Schülern selbst am FH Kärnten Campus Spittal vorgestellt, bevor die Jury kritische Fragen zu den Entwurfsideen, der technischen Umsetzung oder dem möglicherweise fehlenden Witterungsschutz stellten. Hervorzuheben ist dabei nicht nur die Qualität der Entwürfe, sondern auch die Klarheit und Professionalität der Projektpräsentationen. Selbstbewusst wurden Entwurfsidee, Raumabfolge, Einbettung in die Landschaft, Materialwahl, Konstruktionsweisen, Modelle und digitale Visualisierungen präsentiert.

Die Jury, bestehend aus Radprofi und Vertreter der Kärnten Werbung Paco Wrolich, FH Kärnten Studiengangleiter Architektur Peter Nigst und Professor für Baustatik und Tragwerkslehre Gert Eilbracht, Architekt Veit Pedit sowie Hartwig Wetschko vom Land Kärnten (Abteilung 3 – Kommunales Bauen) und Maria T. Wagener vom Regionalverband Ruhr (Referat Regionalentwicklung), hatten eine schwere Auswahl zu treffen. Die Entscheidung fiel zugunsten dreier gleichwertiger Projektgewinner. „Die Projekte auf den vorderen Plätzen sind alle gut und sehr unterschiedlich. Wir haben beschlossen, alle drei Siegerprojekte mit 500 Euro zu belohnen“, so die Jury zur Wahl der Siegerprojekte. Die HTL Saalfelden in Salzburg freute sich gleich über zwei ex aequo Platzierungen. „Einfachheit war uns ein Anliegen. Deshalb haben wir uns für die Gestaltung mit Holzpflöcken entschieden“, erklärte das Siegerteam Lukas Stiendl und Christoph Prantner. Unter den ersten drei Plätzen befand sich auch die HTBLVA Graz – Ortweinschule, die mit ihrer Einreichung die Fachjury überzeugen konnten.

Projekt der Villacher Schüler - © radRAST 16 Projekt 160

Zudem haben bereits Kärntner Gemeinden wie St. Paul im Lavanttal und Keutschach Interesse zur Umsetzung des einen oder anderen Projekts gezeigt.

Wettbewerbskriterien radRast16

Mit der Auslobung des einstufigen und offenen Ideenwettbewerbes wurden praxistaugliche und innovative Ideen zum Thema radRast16 gesucht. Als Beurteilungskriterien standen neben der Realisierbarkeit, der Beanspruchbarkeit und der gestalterischen Lösung der Innovationsgrad sowie die Leichtigkeit der eingereichten Arbeiten im Vordergrund. Die ökologische Verantwortung beim Materialaufwand floss ebenso in die Bewertung ein wie die Wiederverwertung oder Entsorgung der verwendeten Materialien.

Neben dem Hauptsponsor proHOLZ und vielen anderen Unterstützern konnte auch das Tourismusreferat des Landes Kärnten als Kooperationspartner gewonnen werden.

 

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