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Wirtschaft - Villach
Fast 400 Besucher fanden sich am Tourismustag 2016 ein
Fast 400 Besucher fanden sich am Tourismustag 2016 ein © Region Villach Tourismus/ Adrian Hipp

Benger: "Zuwenig Herausragendes im Angebot"

Open-Air-Büro am Faaker See

Villach/Faaker See – Am 12. April fand der Tourismustag 2016 der Region Villach-Faaker See-Ossiacher See statt. Das Motto: "Nummer 1 werden."

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter) | Änderung am 14.04.2016 - 11.58 Uhr

Beim Tourismustag herrschte rege Teilnahme, vor allem deswegen weil viele neue Ideen und Konzepte präsentiert wurden. Die Digitalisierung war großes Thema und der neue Geschäftsführer der Tourismusregion Villach, Georg Overs, konnte die 400 Besucher für die neuen Ideen begeistern.

Staus quo

„Kärnten bietet derzeit seinen Gästen zu viel Durchschnitt und zu wenig Herausragendes – das ist der ernüchternde Status quo“, erinnert Tourismuslandesrat Christian Benger an den Strategieprozess mit vielen Unternehmern und Vertretern der Tourismusorganisationen. Diese Situation führe zu austauschbaren Angeboten, die in einem Preiskampf enden. „DAS ist die Frage der Zukunft: Wird Kärnten am weltweiten Markt wahrgenommen, oder nicht“, so Benger. Kärnten muss den Fokus auf EINE Nr.1-Positionierung richten und als das Land mit der höchsten Konzentration an südlicher Lebensqualität in Österreich auftreten.

Villach in der Vorreiterrolle

In der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See ist es gelungen, Projekte an den Start zu bringen, die wirklich beeindrucken.

  • Slow Trail

Intensiv wird an Slow Trails gearbeitet – leichte Rundwanderwege, bei denen nicht die Anstrengung, sondern das Genießen des Panoramas im Vordergrund steht. Ein solcher Slow Trail wird vom Bleistätter Moor zum Domenig Steinhaus am Ossiacher See entstehen und somit auch einen attraktiven Seezugang ermöglichen.

  • Business Beach

Den See erleben und Südlichkeit im Alltag zu spüren, darum geht es auch bei dem Projekt Business Beach, das am Faaker See umgesetzt werden soll – ein Open-Air-Büro am See mit gratis W-LAN, Strom und Arbeitsplätzen mit Seekulisse, als perfekte Verbindung von Freizeit und Arbeit.
Um potentielle Partner zur Projektentwicklung zu motivieren, wird von Landesseite auch finanzielle Unterstützung angeboten. Spezielle Förderschienen für Investitionen in die Infrastruktur an Kärntens Seen sowie auf den Bergen und den Radwegen wurden entwickelt. Im Jahr 2016 werden dafür Fördermittel in der Höhe von 1,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Am Ende dieses Prozesses soll aus einem Mosaik kleiner Projekte ein großes Leuchtturmprojekt „Kärnten“ entstehen.

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