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Politik
Bürgermeister Günther Albel bei einem der vielen Trinkbrunnen, die im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen, um den Durst mit gesundem Villacher Trinkwasser zu löschen.
Bürgermeister Günther Albel bei einem der vielen Trinkbrunnen, die im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen, um den Durst mit gesundem Villacher Trinkwasser zu löschen. © Stadt Villach / Karin Wernig

Erderwärmung

Villach gegen Dürre gerüstet

Villach – Wissenschaftler zeichnen bei einer Tagung in Wien Schreckensszenarien über Dürreperioden, die uns in den nächsten Jahren drohen könnten. "Bei extremer Trockenheit sind wir sehr gut gerüstet", versichert Villachs Bürgermeister Günther Albel. "Wir haben als Stadt verantwortungsvoll vorgesorgt, sind ausgezeichnet vernetzt und gehen zudem sehr bewusst und sparsam mit dem kostbaren Nass um."

Der Klimawandel ist keine Erfindung der Medien, internationale Wissenschaftler beschäftigen sich derzeit in Wien mit der globalen Erderwärmung. Hitzewellen und Dürreperioden sollen auch in unseren Breiten stark zunehmen. „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur für Reserven gesorgt und moderne Hochbehälter und Leitungsnetze geschaffen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. „Über die interkommunale Schiene arbeiten wir bereits eng mit Umlandgemeinden zusammen und beliefern diese, teils permanent, teils im Notfall mit dem wertvollen Trinkwasser.“

Villach hat sich nicht nur mehrere Quellen gesichert, die beim Bau des Karawankentunnels aufgetreten sind. „Wir planen gerade zusätzlich in Kooperation mit Drautaler Gemeinden neue Wasserreserven zu erschließen.“

Dabei hat Villach stets den verantwortungsvollen Umgang mit dem wertvollen Lebensmittel Wasser im Blick. Der Schutz des wichtigsten natürlichen Wasserlieferanten, des Dobratsch, und seine Verwandlung in einen Naturpark wären eine goldrichtige und wichtige Entscheidung gewesen. „Glücklicherweise verfügen wir über deutlich mehr Wasser, als wir verbrauchen können“, erklärt Bürgermeister Albel. „Für die Bewässerung der neuen Sportanlage Landskron haben wir einen eigenen Tiefbrunnen gegraben, um nicht dafür die Trinkwasserleitungen anzapfen zu müssen.“ Und außerdem bemühe man sich konstant um Bewusstseinsbildung, um die Sensibilität für das kostbare Nass zu schärfen: „Es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass man in einer Stadt den Wasserhahn aufdrehen und daraus trinken kann. Unser Trinkwasser besitzt sehr hohe Qualität. Die vielen Trinkbrunnen, die im gesamten Stadtgebiet verteilt zur Verfügung stehen, nutzen die Villacherinnen und Villacher gern zur gesunden Erfrischung.“

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