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Politik
Glücksspielautomat (Symbolfoto)
Keine Gewinne gibt es seit gestern an neun illegalen Glücksspielautomaten. © Fotolia #99798800

Nach gestrigem Erfolg:

Albel erfreut über Glücksspiel-Kontrolle

Villach – Gestern konnte im Zuge einer Glücksspielkontrolle in einem Spielcasino in der Villacher Innenstadt festgestellt werden, dass dort illegale Glücksspielautomaten betrieben werden. Nun äußert sich Bürgermeister Albel dazu.

„Höchst erfreuliche Erfolge“ ortet Villachs Bürgermeister Günther Albel im Zuge der Kooperation der Stadt Villach, der Polizei und dem Land Kärnten gegen das Betreiben von illegalen Glücksspielautomaten. „Nach der erfolgten Resolution im Stadtsenat im vergangenen März sind bereits beachtliche Ermittlungserfolge sichtbar“, erklärt Albel in seiner Aussendung. So wurden am vergangenen Freitag neun illegale Glücksspielautomaten entdeckt und beschlagnahmt (wir berichteten).

„Seit Jahresbeginn wurden durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land und der Polizei rund 50 illegale Automaten aus dem Verkehr gezogen und deren Betreiber angezeigt“, so der Bürgermeister in der Aussendung. Trotzdem sieht er das Land weiterhin in der Verantwortung. „Wir fordern nach wie vor eine rasche Abänderung des entsprechenden Landesgesetzes zur endgültigen Abschaffung des kleinen Glücksspiels. Der Schaden, den dieses in der Gesellschaft anrichtet, ist mit keinen Steuereinnahmen der Welt aufzuwiegen.“

Auch Stadtpolizeikommandant Oberst Erich Londer lobt die Zusammenarbeit zwischen den Behörden. „Nur gemeinsam ist es möglich, die Betreiber illegaler Automaten auszuforschen und ihnen das Handwerk zu legen.“ Bürgermeister Albel bedankte sich bei den ermittelnden Polizeibeamten für ihre akribische Arbeit im Einsatz für die Gesellschaft. „Mit den zahlreichen Schwerpunktkontrollen setzen wir ein klares Zeichen.“

Gegen illegale Automaten

Bereits im März gab es konzentrierte Aktionen gegen das illegale Glücksspiel in Villach. „Lange von der Stadt Villach gefordert, jetzt werden gemeinsam Nägel mit Köpfen gemacht“, unterstrich damals Bürgermeister Günther Albel. Tags darauf wurden 50 Personen angezeigt und sieben Automaten beschlagnahmt.

Nur vier legale Spielsalons

Christian Ragger verweist darauf, dass es in Villach nur mehr vier behördlich erlaubte Spielsalons gebe (von Admiral Kärntner Straße 8 und Ringmauergasse 14, von Amatic Steinwenderstraße 17 und Ossaicher Zeile 25). „Glücksspielgeräte an jedem anderen Standort werden illegal betrieben und sie werden im Zuge von Kontrollen beschlagnahmt“, so Ragger. Das große Problem beim kleinen Glücksspiel seien die illegalen Betriebsstätten. Eine Rückfrage bei der Spielsucht-Ambulanz „de la Tour“ habe ergeben, dass die in Behandlung befindlichen Personen Etablissements frequentiert haben, in denen sie dem Automatenglücksspiel ohne die Spielerschutzstandards des neuen Kärntner Gesetzes gefrönt haben. Dazu gehören u.a. die Ausweispflicht und in begründeten Fällen auch die Vorlage von Einkommensbestätigungen. Alle Geräte in genehmigten Spielsalons müssten an das Bundesrechnungszentrum angeschlossen werden.

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