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Wirtschaft
Arnoldstein
Die Marktgemeinde Arnoldstein hat im Jahr 2015 viele Projekte erfolgreich umgestzt. © Gemeinde Arnoldstein

Erfreuliche Neuigkeiten aus der Gemeinderatssitzung

Erfolgreiches Jahr 2015 für Arnoldstein

Arnoldstein – Die Marktgemeinde Arnoldstein hat ein erfolgreiches Jahr 2015 hinter sich. Viele Projekte für die Bürger wurden erfolgreich umgesetzt. In der Sitzung des Gemeinderats wurden weitere Investitionen beschlossen.

In der Jahresrechnung 2015 konnte die Marktgemeinde Arnoldstein einen Sollüberschuss von € 186.000,– erreichen. Dieses gute Ergebnis ist auf den äußerst verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Budgetmitteln zurückzuführen.

Im Kalenderjahr 2015 konnten zwölf Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von € 1,323.000,– umgesetzt werden. Davon gingen € 534.000,– in die Sanierung und Errichtung von Gemeindestraßen und der Restbetrag wurde für die Bereiche Feuerwehrwesen, Schulen, Kulturhäuser, Wildbachverbauung, Sanierung der Aufbahrungshalle Arnoldstein, Instandsetzungsmaßnahmen des Wirtschaftshofes und des Abfallwirtschaftszentrums aufgewendet.

Das Steueraufkommen ist besonders bei der Kommunalsteuer mit einem Plus von € 110.000,–  als sehr positiv zu betrachten und ist unter anderem auf die hervorragende Arbeit der heimischen Wirtschaft zurückzuführen.

Finanzierungsbeschlüsse für 2016

Nach intensiven Ausschreibungsvorarbeiten wird das Projekt „Generalsanierung der Volksschule Arnoldstein“ mit einem Gesamtvolumen von  2,1 Mio € beschlossen, um noch vor Schulende mit den Umbaumaßnahmen beginnen zu können. Ein Teil der Arbeiten kann dabei an die lokale Wirtschaft vergeben werden.

Auch der Zuschuss für die Errichtung eines Gemeinschaftshauses für die Dorfgemeinschaft Erlendorf mit € 50.000,– kann festgeschrieben werden.

Mit dem Beschluss des Investitions- und Finanzierungsplanes für das Projekt Wildbachverbauungen am Kosjakbach mit Gesamtkosten von 2,1 Mio. € wird der Anteil der Gemeinde mit € 315.000,– (15%) festgesetzt. Damit kann wiederum ein wichtiges Vorhaben für den Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung im Großraum Riegersdorf begonnen werden. Die Verpflichtungserklärungen gegenüber der Wildbach- und Lawinenverbauung liegen ebenfalls zur Beschlussfassung auf. Ebenso wird der Bürgermeister ermächtigt, mit Grundbesitzern im Einflussbereich des Kosjak- und Siebenbrünnerbaches Vereinbarungen abzuschließen, damit diese für erlittene Schäden im Zuge der Baumaßnahmen entschädigt werden.

Die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung im gesamten Gemeindegebiet mit geschätzten Gesamtkosten von € 500.000,– sollte ebenfalls in den nächsten Monate in Angriff genommen werden, wobei dies im Rahmen eines „contracting“-Projektes mit der Umweltgesellschaft UIAG der Gemeinde geschehen soll.

Nachdem das Fahrzeug des gemeindeeigenen Bestattungsbetriebes bereits ein Alter von 13 Jahre aufweist, wird ein neues Fahrzeug bei einem örtlichen Unternehmen angekauft.

Für insgesamt vier EU-Interreg-Projekte werden im Gemeinderat die Grundsatzbeschlüssen gefasst, das erste Projekt befasst sich mit dem Alpe-Adria-Alpin-Park und hat das Wandererlebnis Karawanken im Auge, das Projekt IDAGO befasst sich mit grenzüberschreitenden Marketingmaßnahmen zur Stärkung der Region entlang des Alpe-Adria-Radweges, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Grenz- und Zollmuseums, ein weiteres Projekt mit der „Smart Alpe-Adria Region“, und das vierte mit der Zusammenarbeit des Bunkermuseums Wurzenpass mit den Museum am Vrsic, Kranjska Gora.

Weitere Beschlüsse

Der mit der Kelag bestehende Stromliefervertrag „Kommunalmodell“ wird vom Gemeinderat bis 2019 verlängert.

Dem Bunkermuseum Wurzenpass wird ab sofort das Recht zur Führung des Gemeindewappens nach den Bestimmungen der Kärntner Allgemeinen Gemeindeordnung verliehen

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