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Politik
Hintergrund
GR Christian Puschan (FPÖ) befürchtet, dass in Ledenitzen ein weiteres Asylheim entsteht. © KK

5 Minuten klärt auf:

Neues Asylheim für Ledenitzen?

Ledenitzen / Finkenstein – Die Wogen gehen oft schnell hoch, wie in diesem Fall. Wie heute die FPÖ Finkenstein in einer Aussendung anmerkt, scheint es in Ledenitzen vermutlich doch ein neues Asylheim zu geben. Das wollten wir überprüfen, waren für euch vor Ort und haben mit den Inhabern gesprochen um Klarheit zu schaffen.

 2 Minuten Lesezeit (334 Wörter) | Änderung am 07.05.2016 - 21:38

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Gerüchte um Heime brodeln

Es mehrten sich die Gerüchte um eine weitere Unterkunft für Asylwerber in der Gemeinde Finkenstein. Dieses Mal im ehemaligen Traditionsgasthof „Gasthof Pension Lorenz“ in Ledenitzen. Nach Bekanntwerden der Gerüchte fand am 14. April 2016 zwischen Gemeinderat Christian Puschan und Bürgermeister Christian Poglitsch ein Gespräch statt. Woraus Poglitsch (ÖVP) zitiert wird: „Das Boot ist voll, die Quote der Gemeinde Finkenstein ist erfüllt, nach dem Sepp Springer Heim kommen keine Asylwerber mehr in die Gemeinde Finkenstein“. Für Verwunderung sorgte jedoch ein aktuelles Posting von Julia Petschnig, die bereits mit Flüchtlingen intensiv zusammenarbeitet und sich für die Anliegen der Asylwerber engagiert.

Dieses Facebook-Posting sorgte für Verwirrung - © facebook

Aufklärung erbeten!

Die neue Besitzerin des Gasthof Lorenz, Julia Petschnig, sucht aktuell über Facebook freiwillige Helfer, die bereit wären, „Mitmenschen im Asylverfahren“ im Gasthof Lorenz Deutschunterricht zu geben. Für FPÖ-GR Christian Puschan steht fest: „Ich fordere Bürgermeister Christian Poglitsch auf (…) aufzuklären und zu handeln.“ Puschan’s Verdacht: Es entsteht ein weiteres Asylheim in Ledenitzen.

„Die Bürgerinnen und Bürger die verunsichert sind, sollten sich selbst überzeugen. Wir schaffen ein Wohngemeinschaftprojekt für Menschen und haben keinen Vertrag für ein Flüchtlingsheim mit dem Land Kärnten,“ stellt Petschnig klar. - © KK

Kein Asylheim in Ledenitzen

Wir waren für euch gleich nach Bekanntwerden der Verunsicherungen in Ledenitzen vor Ort und haben mit den Inhabern gesprochen. „Wir schaffen ein Gemeinschaftswohnprojekt für Menschen und vermieten an Privatpersonen,“ erklärt Julia Petschnig. „Hier entsteht eine große Wohngemeinschaft wo wir gemeinsam leben. Es gibt mit dem Land Kärnten keinen Vertrag für die Flüchtlingsunterbringung,“ stellt Pertschnig fest. „Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich selbst ein Bild zu machen, was wir hier umsetzen,“ ruft Petschnig diejenigen auf, die verunsichert sind.

Anukai Arun, Julia Petschnig, Andreas Pichler und Hund „Pampa“ beim Lokalaugenschein in Ledenitzen - © KK

 

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