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Wirtschaft
Von links: Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner mit den Gründerinnen des Österreichischen Forschungszentrums für Primatologie, Svenja Gaubatz und Lena Pflüger
Von links: Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner mit den Gründerinnen des Österreichischen Forschungszentrums für Primatologie, Svenja Gaubatz und Lena Pflüger © Stadt Villach

Forschungszentrum

Primatenforschung am Affenberg

Landskron – Kürzlich wurde am Affenberg auf der Burg Landskron das Österreichische Forschungszentrum für Primatologie vorgestellt.

Auf dem Affenberg in Landskron, einem der erfolgreichsten Tourismusbetriebe in der gesamten Region, gesellen sich unter die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Makakengruppe bald internationale Forschungsteams, die sich eingehend mit dem Studium der Primaten beschäftigen werden.

Svenja Gaubatz, Direktorin des Zoos am Affenberg: „Schon bisher haben wir als größtes österreichisches Primatenfreigehege eng mit den heimischen Universitäten zusammengearbeitet und dabei immer wieder Anfragen internationaler Einrichtungen erhalten. Daher haben wir gemeinsam mit Lena Pflüger von der Universität Wien dieses Forschungszentrum gegründet und arbeiten schon jetzt mit den Universitäten Straßburg und Tokio zusammen.“ Nun gelte es laut Gaubatz, den kommenden Studierenden die optimale Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, dabei profitiert der Affenberg von der Unterstützung durch die umliegenden Betriebe und die Burg Landskron. Geplant seien auch eigene Forschungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Makaken - © pixabay

Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner unterstrich die positive Wirkung des Forschungszentrums auch für die Stadt Villach: „Ich bin von diesem Projekt sehr beeindruckt, es bietet unserer Stadt die Chance, ihren Namen international bekannter zu machen. Letztendlich profitiert auch unsere Bevölkerung durch ein hochqualitatives Angebot, was wir natürlich gerne unterstützen. Abgesehen von der wissenschaftlichen Forschung erachte ich die Arbeit des Affenberges auch für unsere Kinder sehr wichtig. Sie erlangen durch den direkten Kontakt zu den Makaken einen Einblick in ihr reales Umfeld und erlernen die Spielregeln im Umgang zwischen Mensch und Tier.“

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