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Politik
Unter Beteiligung der 'Radlobby' (am Bild vorne: Eva Glavanovics und Ronald Messic) startete Bürgermeister Günther Albel in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei das Pilotprojekt 'Fahren in der Fußgängerzone“. Weiters am Bild: Der Bürgermeister mit Stadtpolizeikommandant Erich Londer und den Radpolizisten Gerhard Wieser und Alfred Lessacher. © Stadt Villach

Los geht‘s!

Radeln in der Fußgängerzone

Villach – Am morgigen Freitag geht‘s offiziell los: „Wir testen drei Monate lang, wie harmonisch sich Radfahren in der Fußgängerzone einbinden lässt“, sagt Bürgermeister Günther Albel, der das Versuchsprojekt initiiert hat. „Dann werten wir die Erfahrungen aus, wissen, was machbar ist und lassen die Erkenntnisse in unser neues Mobilitätskonzept einfließen.“

Die neuen Schilder sind fertig montiert, die Bodenmarkierungen aufgesprüht, Villach radelt los. Radfahren liegt voll im Trend und soll in unserer Stadt künftig einen noch höheren Stellenwert bekommen. Bürgermeister Günther Albel gibt jetzt ganz offiziell den Startschuss, dass die Alltagsradler ab Freitag auch in der Widmanngasse, auf dem Hans-Gasser-Platz (wo sich derzeit allerdings eine Baustelle befindet), auf dem Kaiser-Josef-Platz und in der Lederergasse nicht aus dem Sattel steigen müssen. „Die Villacherinnen und Villacher sind herzlich aufgefordert, mit uns das Radeln in der Fußgängerzone zu testen“, lädt Bürgermeister Albel ein. „Nach der dreimonatigen Probephase werten wir dann aus, wie und ob sich das Pilotprojekt bewährt hat.“ Der Villacher Bürgermeister benützt das Rad selbst oft und gern. Auf die Ergebnisse ist er schon gespannt.

Spannende Testphase

In der Moritschstraße auf der Parkhotelseite wurde ebenfalls eine Markierung – auf dem Fußgeherweg – aufgebracht. „Selbstverständlich ersuchen wir alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gerade in der Testphase um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit“, bittet Bürgermeister Albel. „Schrittgeschwindigkeit ist in der Fußgängerzone auch für Radfahrer ein gutes Tempo.“

Radeln auf dem Hauptplatz tabu

Die Radlobby Kärnten mit ihrem Sprecher Ronald Messic stellt sich voll hinter das Villacher Radlerprojekt und wird Fragen beantworten, mit Tipps präsent sein und ebenfalls nach der Testphase Erfahrungswerte einbringen. Stadtpolizeichef Erich Londer begleitet das Villacher Altstadt-Radexperiment mit dem Sicherheitsblick der Exekutive und wird seine Erfahrungen und Erkenntnisse in die Auswertung ebenfalls einfließen lassen. Eine wichtige Einschränkung macht Londer gleich vor dem Start: „Der Villacher Hauptplatz eignet sich trotz allem nicht für das Radfahren. Er ist sehr abschüssig, die Begegnung zwischen Radfahrern und Fußgehern wäre viel zu gefährlich.“

Baustein des Mobilitätskonzeptes

Bürgermeister Günther Albel erwartet sich viel von dem innerstädtischen Rad-Testballon: „Die Villacherinnen und Villacher sind die erfahrensten Experten vor Ort, die wertvolle Informationen liefern werden. Die Studienergebnisse sollen selbstverständlich als wichtiger Baustein in unser Mobilitätskonzert einfließen.“

Als Service sind an etlichen Punkten in der Altstadt Abstellanlagen für Räder geplant.

Bei Villachs Radkoordinator Siegfried Hohenwarter werden die Erfahrungswerte bis zum Ende des Testprojektes am 13. August zusammenlaufen. Er ist auch Ansprechpartner für etwaige Auskünfte. Unter der Radler-Hotline 04242 – 205- DW 4911 steht Hohenwarter für Anfragen zur Verfügung. Feedbacks und Anregungen „erfahrener“ Radler sind unter radeln@villach.at sehr geschätzt und erwünscht.

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