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Urkundenverleihungen "Compassion Projekt/Tage der Dankbarkeit" durch LH Peter Kaiser und LSPräs. Rudolf Altersberger © LPD/fritzpress

„Compassion“-Klassen für soziale Projekte

Villacher Schüler geehrt

Villach – Schüler/-innen der HAK Villach, die am Projekt „Compassion“ teilgenommen haben, wurden heute, Dienstag, von Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser im Spiegelsaal im Rahmen einer Feierstunde empfangen und geehrt.

Compassion ist ein Projekt sozialen Lernens. Der Begriff „Compassion“ bedeutet „Mitleidenschaft“ und beschreibt ein Handeln, das Entsolidarisierungstendenzen in unserer Gesellschaft entgegenwirken soll. Begrüßt wurden die Schüler/-innen und Lehrer/-innen der AHS und BHS auch von Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger.

„Ihr seid Vorbilder in einer Zeit, in der sehr viele vor allem das Ego im Blick haben. Mitleidenschaft, Mitleiden-können, die Not der anderen sehen, das ist animierend. Es ist erfreulich, wenn Schulen unterwegs sind zu einem Mehr an Humanität und Solidarität“, sagte Kaiser und gratulierte den Schüler/-innen und Lehrer/innen zu den Projekten.

Die HAK Villach führte im Rahmen des Projekts ein Generationentheater in Kooperation mit „neuebühne villach“ auf.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Es sei immer wichtig und notwendig, auf die soziale Verantwortung aufmerksam zu machen und sich auch mit Vorurteilen auseinanderzusetzen, sagte der Landeshauptmann und ersuchte die Schulen, weiterhin auf soziale Intelligenz zu setzen. Die Schüler/-innen bat er, „mit gutem Beispiel voranzugehen“, denn Mitleidenschaft sei unverzichtbar. Kärnten sei ein Land mit Herz und mit Menschen, die sich um andere kümmern, zeigte sich Kaiser stolz auf die Compassions-Teilnehmer. Alle Schüler/-innen erhielten aus der Hand von Landeshauptmann und Landesschulratspräsident eine Urkunde und ein kleines Präsent überreicht. Die Urkunden betonen den Erwerb wertvoller sozialer Kompetenzen.

Landesschulratspräsident Alterberger sagte, dass Mitmenschlichkeit neben vielen Aufgaben in den Schulen Platz habe. Das Verhältnis zwischen den Schulen und den Partnerorganisationen bzw. sozialen Einrichtungen basiere auf gegenseitigem Vertrauen und sei ein wechselseitiges Geben und Nehmen, das öfters über die Dauer des Projektes hinausgehe. In den Schulen würden viele soziale Projekte umgesetzt, die Compassion-Teilnahme erfolge auf einem Top-Niveau.

Bildung sozialer Sensibilität

Inhaltlich hat das in den 1990-er Jahren entwickelte Compassion-Projekt seine Wurzeln in Deutschland. Die Initiatoren sehen in der Bildung sozialer Sensibilität eine Aufgabe, der sich Schulen stellen sollten. Es geht um die Förderung von Lebenskompetenzen wie Solidarität, mitmenschliches Handeln, ethisches Lernen und Reflexionsfähigkeit. Im Schuljahr 2015/2016 haben verschiedene Klassen aus sechs Kärntner Schulen an diesem Projekt teilgenommen. Mit Liedern und Musik begeisterte die Schulband des Realgymnasiums St. Ursula unter der Leitung von Franz Vierbach. Die launige Moderation der Veranstaltung lag in den Händen von Mike Diwald.

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