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Reportage
© Privat / Facebook

Besuch bei Barbara Karlich

Starke Frauen und starke Autos

Villach – Der Villacher Arzt Anton Pruntsch war neulich Gast bei Barbara Karlich und vor kurzem wurde ihm der Schein "gezupft", als er zu schnell zu einem Notfall unterwegs war.

Ihr kennt den Villacher Allgemeinmediziner und Arzt Dr. Anton Pruntsch noch nicht? Unlängst wurde er durch seine rasanten Fahrten zu seinen Patienten bekannt, er gründete auch die Facebook-Gruppe „Radarfallengegner“ und last but not least, sein kürzlicher Auftritt in der Barbara Karlich Show. Selbstbewusste Frauen beschweren sich oft darüber, dass ein gleichwertiger Partner schwer zu finden sei. Dort nutzte er die Gelegenheit um über das Thema „Starke Frauen: Viele Männer haben Angst vor mir“ mitzudiskutieren.

„Es war eine sehr interessante Diskussion. Vieles hätte ich noch zu sagen gehabt, doch leider war die Zeit zu kurz“, sagt „Toni“ Pruntsch nach der Show. - © Privat / Facebook

Frauenpower oder doch lieber Pferdestärken?

Nach der Barbara Karlich Show steht für den beliebten Arzt eines fest: „Ich liebe tatsächlich starke Frauen, wenn sie sich nicht bloß nach außen hin auf „stark“ geben. Vor solchen Frauen mache ich lieber einen großen Bogen, da ich diesbezüglich schon negative Erfahrungen gemacht habe.“ Aber nicht nur starke Frauen sind dem Arzt wichtig, auch die „Pferdestärken“ haben es dem beliebten Villacher Doktor angetan. Kürzlich wurde ihm bei der Fahrt zu einem Patienten der Führerschein entzogen. Da er 61 km/h zu schnell zu einem Notfall fuhr, wurde ihm der Führerschein für zwei Wochen abgenommen und musste eine Geldstrafe von rund 600 Euro zahlen.

Dynamische Facebook-Gruppe

Grund genug für Pruntsch gegen „unlautere“ Radarfallen vorzugehen und gründete daraufhin die Gruppe „Radarfallengegner“ auf Facebook. Er will sich dafür einsetzen, „dass Radarfallen an jenen Stellen, an denen ohnehin niemand gefährdet wird, abgeschafft werden sollen und in jenen Fällen, in denen jemand aus einem menschlich nachvollziehbarem Grund geblitzt wurde, keine Radarstrafe zu bezahlen ist. Der freie Bürger darf nicht von seinen Beschützern belästigt werden,“ fordert er. Er meint: „Radarmessungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mögen ihre Berechtigung haben – wir wollen aber erreichen, dass schikanöse Radarmessungen nicht geahndet werden dürfen!“ Und mit seinen Anliegen ist Pruntsch anscheinend nicht alleine, da die Facebook-Gruppe bereits über 2000 Mitglieder zählt. Dazu Pruntsch: „Wegen der Radarstrafe hat mein Rechtsanwalt eine Beschwerde eingelegt, da es doch nicht sein darf, dass ein Arzt so massiv bestraft wird, wenn er im Dienst so schnell wie möglich zu einem Notfall fährt!“

Der Allgemeinmediziner Anton Pruntsch bleibt aber trotz des Vorfalles optimistisch und geht mit dem Thema sehr sympathisch um:

„Manche österreichischen Gesetze können mich auf die Palme bringen, aber ich lasse mir das Lachen nicht verbieten!“ 

 

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