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Politik
Hintergrund
Grenze Arnoldstein Thörl Maglern
Die ersten Zelte stehen bereits bereit oder werden aufgebaut © 5min.at

Ab Montag, 6. Juni 2016:

Nun fix: Grenzmanagement wird vorbereitet

Arnoldstein – Zwar steht derzeit keine große Flüchtlingsbewegung Richtung Kärnten an, dennoch verstärkt die Polizei die Grenzkontrollen an der slowenischen Grenze und bei Tarvis/Thörl-Maglern. Momentan läuft vor Ort eine kurzfristige Pressekonferenz zum Thema. Wir halten Sie am Laufenden.

Beim österreichisch-slowenischen Grenzübergang Karawankentunnel stehen schon einige Zelte bereit. Dabei handelt es sich nicht um Flüchtlingsunterkünfte; sie dienen der Polizei zur Abwicklung des Grenzmanagements. Wie das Ganze konkret ablaufen soll, wird sich im Laufe der Woche herausstellen. Dramatische Entwicklungen seien aber nicht zu erwarten, so ein Sprecher des Innenministeriums.

 

Eine weitere Flüchtlingsroute könnte sich über Italien erstrecken, diese Route wird momentan beobachtet. „Wir bereiten mit diesen Arbeiten alles für den Fall vor, dass die Flüchtlingsströme einen anderen Weg nehmen, denn wir wären die Ausweichroute“, sagte Dionisio. Zudem wurden die Kontrollen an der österreichisch-italienischen Grenze Tarvis/Thörl-Maglern verstärkt und das Personal aufstockt. 105 Soldaten überwachen die Straßen und Autobahnen vor Ort. Ab Montag werden die Fahrzeugkontrollen verstärkt. Grundsätzliche Kontrollen wird es jedoch keine geben. Auch an dieser Grenze wird ein Zelt für das Grenzmanagement aufgebaut. Zaun wird es keinen geben, jedoch wurden hier mit den Grundbesitzern bereits Einigungen erzielt. Auch die bestehenden Gebäude werden in den kommenden Wochen adaptiert.

 

Unternehmer sehen die strengeren Kontrollen äußerst kritisch und befürchten Mehrkosten in Millionenhöhe. Derzeit gäbe es keine Flüchtlingsbewegungen, die die verstärkten Kontrollen rechtertigen würden.

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