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Leben - Villach
SPAR spendet in allen Bundesländern nicht mehr verkäufliche Lebensmittel an Sozialorganisationen.
SPAR spendet in allen Bundesländern nicht mehr verkäufliche Lebensmittel an Sozialorganisationen. © SPAR

Kein vergleichbares Projekt in Kärnten

Millionen für Sozialprojekt in Villach

Villach – SPAR - Betrieb mit Herz. Um benachteiligten Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten, führt die Caritas in Zukunft einen SPAR-Markt in Villach. Das Ziel: Menschen in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

 2 Minuten Lesezeit (264 Wörter) | Änderung am 13.06.2016 - 12.34 Uhr

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Betrieb mit Herz

Mit professionell aufgesetzten Projekten gelingt es dem Land und seinen Partnern, Millionen aus dem Topf des Europäischen Sozialfonds (ESF) nach Kärnten zu holen. In der kommenden Regierungssitzung am 14. Juni steht der Beschluss zur Förderung eines ganz besonderen Projekts auf der Tagesordnung.

Spar-Markt in Villach als Vorreiter

Mit finanzieller Unterstützung aus dem ESF sowie des Landes und des AMS Kärnten wird die Caritas als Projektträger den Spar-Markt in der Tiroler Straße 19 in Villach als sozialökonomischen Betrieb führen. Geschaffen werden dort Transitarbeitsplätze für arbeitsmarktferne Beschäftigungslose, dazu zählen Menschen mit Benachteiligungen, Beeinträchtigungen oder Behinderungen, Bezieher der Bedarfsorientierten Mindestsicherung, Langzeitarbeitslose über 50 Jahre und gering qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund. Angestrebt wird eine 50-prozentige Teilnehmerquote für Frauen. Die Arbeitsplätze sind jeweils auf 1 Jahr befristet, danach soll ein Übergang in den ersten Arbeitsmarkt erfolgen.

Menschen eine Perspektive bieten

„Den Menschen werden ein geregeltes Arbeitsleben, eigenes Einkommen und vor allem auch Wertschätzung geboten“, sagt heute dazu Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig, die betont, dass es bisher in Kärnten kein vergleichbares Projekt gab. Die Vorarbeiten der beteiligten Organisationen sind weit gediehen, bereits am 6. Juli wird der außergewöhnliche Supermarkt eröffnet.

Das Projekt läuft bis Ende 2020. Insgesamt wird es mit rund 3,7 Millionen Euro dotiert. Davon kommen 1,215 Millionen Euro aus dem ESF und 275.000 Euro vom Land. Eine weitere Ko-Finanzierung erfolgt durch das AMS Kärnten. Der am Dienstag zur Beschlussfassung vorliegende Fördervertrag umfasst das 1. Projektjahr vom 1. 7. 2016 bis 30. 6. 2017 mit ESF-Mitteln in der Höhe von 306.772 Euro und Landes-Mitteln in der Höhe von 71.747 Euro.

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