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Wirtschaft
Koper 1
© WKK

Modernisierung der Bahnlinie Villach-Laibach

Hafen in Slowenien fördert Kärntens Außenhandel

Villach – Die einzige Seehafenstadt Sloweniens bietet Kärntens Unternehmern die beste Verbindung zu Handelspartnern auf der ganzen Welt. Eine Modernisierung der Bahnline zwischen Villach und Laibach soll die Kärntner Wirtschaft mit Hilfe des „Luka Koper“ weiter ankurbeln.

Eine Delegation von Kärntner Außenhändlern und Spediteuren sowie Mitglieder des Slowenischen Wirtschaftsverbandes machten sich mit dem Ziel die Möglichkeiten des Luka (slowenisch für Hafen) Koper zu entdecken auf den weg an die slowenische Mittelmeerküste. „Für Außenhändler und Spediteure ist es sehr wichtig, dass sie sich die Gegebenheiten vor Ort ansehen und gleichzeitig wichtige Kontakte knüpfen können“, erklärte Werner Kruschitz, Obmann des WK-Landesgremiums für Außenhandel.

Hafen mit großer Bedeutung für Kärnten

Bei einem informativen Vortrag wurde über die ständige Weiterentwicklung des Hafens berichtet. Koper bildet gemeinsam mit Rijeka, Triest und Venedig die „North Adriatic Port Association (NAPA)“. Die Kooperation dieser vier Häfen konnte in den vergangenen zehn Jahren ihren Umschlag verdoppeln und ist besonders für Österreich bzw. Kärnten von größer infrastruktureller Bedeutung.

Der Hafen Koper ist ein Mehrzweckhafen. werden Container, Projekt- und Generalgüter, Fahrzeuge, flüssige Güter, Lebensmittel und lebende Tiere umgeschlagen.

Der Hafen bietet Österreich/Kärnten Zugang zu besserem Import und Export - © WKK

Gute Hinterlandverbindung als großer Pluspunkt

Ein ganz klarer Vorteil für Händler und Spediteure ist die gute Hinterlandverbindung Kopers. „Wir verzeichnen 11 bis 12 Bahnankünfte pro Tag.“, so Alojz Fabjan, der im Sales und Marketing von Luka Kopa arbeitet.

„Dieses erstreckt sich über den gesamten Bereich von Mittel- und Osteuropa. Das bedeutet für die Händler und Spediteure, dass sie neben Österreich und Slowenien auch Ungarn, Italien, Kroatien, Tschechien, die Slowakei, Polen und Süddeutschland abdecken können“, zeigte sich Werner Kruschitz begeistert.

Modernisierung der Anlage betrifft auch Villach

„Eine Modernisierung der Verbindung Laibach-Villach die bis 2020 verwirklicht werden soll und ein zweites Gleis sind wichtige Projekte“, führte Fabjan aus. Für Kärnten heißt das, dass es noch einfacher wird, Waren zu importieren bzw. exportieren. Diese Einschätzung teilt auch Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaft in der Wirtschaftskammer: „Die Bevölkerung, das Gewerbe und der Handel würden davon profitieren.“

Wie intensiv schon heute die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Slowenien und Österreich sind, zeigen die  700 österreichische Niederlassungen, die es derzeit in Slowenien gibt. Generell ist die Zufriedenheit der österreichischen und auch der Kärntner Unternehmer in Slowenien gestiegen.

 

Eckdaten zum Hafen

Größe: 280 Hektar
Terminals: 12
Mitarbeiter: 1000
Bietet Platz für 26 Schiffe

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