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Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten, Benno Karnel, Obmann Weltladen, Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner, Traude Novy und MMag. Ursula Lackner, Magistrat Villach
Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten, Benno Karnel, Obmann Weltladen, Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner, Traude Novy und MMag. Ursula Lackner, Magistrat Villach © Stadt Villach/Augstein

Erste Stadt in Kärnten mit dieser Auszeichnung

Villach ist eine „Fairtrade“-Stadt!

Villach – Als erste Stadt in Kärnten darf sich Villach "Fairtrade-Stadt" nennen! Das Bemühen für mehr Fairness und Nachhaltigkeit im Handel wurde heute mit dieser Auszeichnung belohnt.

Mit der offiziellen Verleihung am 30. Juni 2016 wurde erstmals in Kärnten das Engagement für den fairen Handel vor den Vorhang geholt. „Das Thema Nachhaltigkeit und die Nutzung von „Fairtrade“-Produkten ist seit vielen Jahren integrierter Bestandteil der Villacher Energie- und Umweltpolitik.“

„So wurde zum Beispiel schon immer bei der Beschaffung von Geschenkkörben auf sozial und ökologisch nachhaltige Produkte Wert gelegt. Im Magistrat selbst kommen unterschiedlichste „Fairtrade“-Produkte – vom Kaffee bis zum Leinensackerl – zum Einsatz“, erklärt Vizebürgermeisterin Dr. in Petra Oberrauner.

„Fairtrade“-Team im Einsatz

Mit der Gründung des „Fairtrade“-Teams unter der Leitung von Vizebürgermeisterin Oberrauner im Jahr 2015 ging die Stadt Villach noch einen Schritt weiter und schrieb sich die verstärkte Bewusstseinsbildung für „Fairtrade“ auf die Fahnen.

Das Team setzt unter anderem auf „Fairtrade“-Informationen bei Veranstaltungen der Stadt Villach, fördert ein „Fairtrade“-Kasperltheater in den Kindergärten, außerdem existiert eine eigene „Fairtrade“-Homepage mit Verlinkung zum „Fairtrade“-Produktkatalog. „Besonders freut uns, dass sich bereits zahlreiche private Betriebe unserem guten Beispiel angeschlossen haben und mit „Fairtrade“-Produkten ebenfalls in die Zukunft investieren, „Fairtrade“ ist eine sinnvolle Ergänzung zu regionalen Bioprodukten. Auch das, was wir nicht selbst produzieren können, sollte sozial und ökologisch verträglich beschafft werden.“

Die bewusste Entscheidung von Villach, sich in Zukunft verstärkt und aktiv für faire Produktions- und Handelsbedingungen einzusetzen, freut uns besonders“ so Traude Novy, Vorstandsmitglied und Sprecherin von „Fairtrade“ Österreich, über die positive Entwicklung.

Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner und Traude Novy, Sprecherin und Vorstandsmitglied von „Fairtrade-Österreich“. - © Stadt Villach/Augstein

Teil der „Fairtrade“-Gemeinde

„Mit der Auszeichnung als erste „Fairtrade“-Stadt Kärntens wurde unser Engagement rund um die Nachhaltigkeit nun hochoffiziell bestätigt“, so Vizebürgermeisterin Oberrauner.

Villach wird somit Teil der 2007 in Österreich gestarteten „Fairtrade“-Gemeinde-Kampagne. Mehr als 154 „Fairtrade“-Gemeinden, -Städte und -Bezirke in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Wien und jetzt auch in Kärnten setzen sich bereits für mehr Fairness im Handel ein.

Weltweite besteht das Netzwerk aus über 1.800 Fair Trade Towns in 25 verschiedenen Ländern, darunter auch je eine „Fairtrade“-Town in Ghana und Brasilien, Costa Rica.

Der Verein 'Fairtrade-Österreich'

Der 1993 gegründete Verein „Fairtrade-Österreich“ ist eine Non-Profit-Organisation, die in Österreich das Fair-Traid – Siegel für nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte vergibt. Hauptaufgaben von „Fairtrade-Österreich“ sind die Schaffung eines Marktzugangs für „Fairtrade“-Produkte sowie die Informations- und Sensibilisierungsarbeit zum fairen Handel in Österreich.

Geschätzter Handelsumsatzanteil 2015 in der Region „Süd“ (Kärnten, Osttirol, Steiermark, südliches Burgendland): 42,6 Millionen Euro (Gesamtösterreich 2015: EUR 185 Millionen, +24%)

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