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Reportage
Sam`s Story
Das Erstlingwerk "Sam`s Story" wurde im Eigenverlag "yvefantasy" veröffentlicht © Yvonne Pacher

Jungautorin aus Treffen erzählt die Geschichte Sams

Sam`s Story

Treffen / Ossiacher See – Die Autorin Yvonne Pacher veröffentlichte heuer ihre Fantasy Geschichte „Sam`s Story – Die Prüfung des Weges". Ein Buch zum Schmökern und um dem Alltag zu entfliehen!

 Die Autorin

Name: Yvonne Pacher

Alter: 26 Jahre

Wohnort: Sie lebt zusammen mit ihrem Verlobten und ihrer Tochter in Treffen am Ossiacher See.

„Den Gefallen am Schreiben fand ich bereits sehr früh. Schon in der Volksschule flüchtete ich mich gerne in selbst verfasste Kurzgeschichten. Auch in den nachfolgenden Jahren meiner Kind- und Jugendzeit fand ich immer mehr Gefallen daran, Figuren zu erfinden und sie in unterschiedlichsten Geschichten, spannende Abenteuer erleben zu lassen.“

2011 startete sie schließlich mit dem Projekt Sam`s Story. Sie schrieb zu Beginn für sich selbst, da sie die Geschichte, die sich in ihrem Kopf zu formen schien, einfach zu Papier bringen wollte. Die Geschichte wurde schnell zu einem Selbstläufer. Nach einer längeren Schreibpause, aufgrund von privaten Problemen, begann die Geschichte größere Ausmaße anzunehmen und Yvonne Pacher beschloss das Projekt Sam`s Story endlich ins Leben zu rufen.

Sam`s Geschichte

Yvonne Pachers Buch ist für Erwachsene und durchaus als Jugendlektüre ab 16 Jahren geeignet. Sie erzählt von einer jungen Frau, Sam, die sich auf eine Reise begibt und dadurch eigene magische Kräfte entdeckt. Es ist eine spannende Geschichte, die mitreißt und Lust auf mehr macht.

Klappentext

Die Prüfung des Weges: Vom Vater liebevoll aufgezogen, von der Mutter verachtet und verkauft. Auf ihrer Reise erfährt Sam, dass sie von magischem Blute ist. Vom Schicksal dazu auserkoren mit der Kraft der Elemente das Land Abumitar vor dem Zerfall zu retten und ihren grausamen Onkel vom Thron zu stoßen.

Leseprobe Kapitel 1

Meine Familie war alles andere als reich. Trotz allem waren wir insgesamt sieben Kinder und meine Mutter erwartete bereits das Nächste. Ich half ihr wo ich nur konnte, obwohl sie mich wie ein Stück Vieh behandelte. Woher das kam weiß ich bis heute nicht, ich kannte sie gar nicht anders.
Vier meiner Geschwister hatten bereits Arbeit gefunden, wir anderen waren noch zu jung oder hatten einfach Pech. Meine Freunde und Geschwister sagten mir immer wieder, dass ich die schönste junge Frau im ganzen Dorf war. Ich musste darüber allerdings immer lachen, da ich mich mit meiner bleichen Haut und der rot gelockten Haarmähne, die ich mein Eigen nennen darf, alles andere als schön fand. Das Einzige was wirklich schön an mir war, waren meine grünen Augen. Mit der Zeit verstand ich auch warum mir niemand Arbeit geben wollte. Die Ehefrauen fanden mich zwar lieb und fleißig, hatten aber alle Angst ich könnte ihnen ihre Männer nehmen. Kurz vor der Niederkunft meiner Mutter war ich mit ihr auf dem Markt. Sie traf dort eine etwas dickliche alte Frau und schickte mich fort, damit sie mit ihr alleine plaudern konnte. Ich gehorchte ihr nicht und schlich mich hinters Haus um sie zu belauschen. Doch leider entdeckte mich ihr grobschlächtiger Knecht und brachte mich zurück. Im Nachhinein war diese ganze Aktion aber völlig umsonst, außer einer riesen Tracht Prügel hat es mir gar nichts gebracht.
Die nächsten paar Tage geschah nichts und ich hatte die Sache schon fast vergessen, bis mich mein Vater wieder zu dieser Frau mitnahm. Diesmal wurde ich in ein Nebenzimmer gesperrt. Die Warterei machte mich schon fast wahnsinnig, als endlich die Tür aufging und der Knecht des Hauses auf mich zukam. >>Nimm deine Sachen und bezieh dein Zimmer für die Nacht. Morgen früh wirst du mit meiner Herrin eine kleine Reise antreten.<< Der Fremde grinste über beide Ohren und es machte mir Angst. >>Was für eine Reise?<<, fragte ich zögernd. Sein bösartiges Gelächter drang in mein Ohr bevor er mir antwortete >>Das wirst du morgen von meiner Herrin erfahren.<< Langsam erhob ich mich und folgte ihm in eines der Zimmer. Es war nicht besonders schön, aber es gab ein Bett. Seit Jahren hatte ich nicht mehr alleine in einem Bett geschlafen. Zu Hause musste ich es mit vier meiner Geschwister teilen. Ich schloss die Tür und legte mich auf das große weiche Bett. Es hatte einen kleinen Baldachin und man konnte die Vorhänge auf der Seite zuziehen um etwas alleine zu sein. Eine Zeit lang dachte ich noch darüber nach, was das wohl für eine Arbeit sei von der dieser Fremde gesprochen hatte, aber nach einer Stunde schlief ich schon tief und fest. Am nächsten Morgen brachte mir der Diener des Hauses etwas Käse und Brot zum Frühstück und legte mir auch noch einen kleinen Beutel Wegzehrung für die Reise hin.
Nachdem ich fertig gegessen hatte, brachte mich der Diener auch schon in den Hof, wo zwei Pferde bereit standen. Es waren zwei schöne Tiere, ein Rappe mit einem weißen Stern auf der Stirn und ein etwas zierlicher Fuchs, der nervös herum tänzelte. Neben dem Rappen stand eine in wunderschöne, weite Gewänder gehüllte Frau. Sie hatte schwarzes, leicht gewelltes Haar und war groß und etwas pummelig. Am schönsten waren aber ihre Augen. Sie hatten die Farbe des Himmels und sie strahlten Zuversicht und Traurigkeit aus. Durch ihr rabenschwarzes Haar kam dies besonders gut zur Geltung. >>Mein Name ist Lady Anna und ich werde euch nun zu eurer neuen Arbeitsstelle bringen<< Ihre Stimme klang, als ob jemand auf einer Harfe spielen würde. Allerdings wurde ich langsam ungeduldig, niemand hatte mir bisher etwas über meine Arbeit berichtet. Als wir bereits ein gutes Stück unterwegs waren fragte ich Lady Anna wo es nun hingehe. >>Du wirst in einem meiner Häuser in Segovia als neues Mädchen arbeiten<< Mit diesem einen Satz verstand ich auch, warum Lady Annas Knecht so schelmisch grinste, als er mich auf mein Zimmer brachte. Ich sollte in einem Hurenhaus arbeiten, damit man für mich bezahlen konnte. Meine Eltern hatten mich eiskalt verkauft.

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