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Wirtschaft
LH Peter Kaiser und Vorstandsvorsitzender Siegfired Spanz (FH Kaernten). © LPD/Jannach

LH Kaiser und FH-Vorstand Spanz zogen Bilanz und präsentierten drei neue Studiengänge

Die „FH“ ist eine Erfolgsgeschichte

Villach – Die FH Kärnten hat sich in ihrem über zwanzigjährigen Bestehen zu einer einzigartigen Bildungsinstitution entwickelt. Durch laufende Weiterentwicklung der Studiengänge und intensive Zusammenarbeit mit Land, Wirtschaft und Wissenschaft ist eine zukunftsorientierte Ausbildung am Puls der Zeit sicher. Zurzeit werden rund 30 Studiengänge angeboten.

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und FH-Vorstands-Vorsitzender Siegfried Spanz zogen heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz und informierten über neue Studiengänge und Zukunftsperspektiven. Ebenfalls anwesend waren Walter Schneider, Studienbereichsleiter Bauingenieurwesen & Architektur, Eithne Knappitsch, Programmleiterin Intercultural Management und Dietmar Brodel, Studienbereichsleiter Wirtschaft & Management.

Neue Studiengänge für neue Chancen

Folgende, neue Studiengänge wurden vorgestellt: Nachhaltige Immobilien- und Infrastrukturentwicklung, der Studienzweig „Intercultural Management“ und der Bachelorstudiengang Verfahrenstechnik. Bei der Immobilien- und Infrastrukturentwicklung geht es um die Ausbildung von Experten im Querschnittsthema „bauliche Projektentwicklung“, um die nachhaltige Verknüpfung von Technik und Wirtschaft.

Wie Kaiser sagte, würden die neuen Angebote in die Wirtschaftsstruktur des Landes gut passen und den Absolventen neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. So treffe sich das rein englischsprachig gehaltene „Intercultural Management“ auch mit dem Leitbild des Landes, das auch auf die Internationalität setze.

Pressekonferenz mit LH Peter Kaiser - © LPD/Jannach

Die FH ist nicht mehr wegzudenken

„Die Fachhochschule ist zu einer fixen Einrichtung geworden, die Kärntens Zukunft mitgestaltet“, sagte Kaiser. Er teilte mit, dass es an den vier Standorten der FH 2077 Studierende gibt. Im Einzelnen: 402 Studierende am Campus Feldkirchen, in Spittal 178, in Villach 992 und in Klagenfurt St. Veiterstraße 265 und Primoschgasse 240. 887 Studierende sind den Bereichen Technik, 469 der Wirtschaft & Management sowie 721 Gesundheit & Soziales zuzuordnen.

Der Landeshauptmann wies auf die sichergestellte Basisfinanzierung (bis 2018) sowie auf die gemeinsam beschlossenen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen hin. Insgesamt stelle das Land rund 36 Mio. Euro zur Verfügung, so Kaiser. Man sei bedacht, Synergien bestmöglich zu nutzen und Doppelgeleisigkeiten zu vermeiden. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Hochschulkonferenz werde auch eine bildungspolitische Gesamtschau vorgenommen.

Er wies auch auf die Ausbildung für die gehobenen medizinisch-technischen Dienste hin, die ebenfalls mit rund 17,5 Mio. Euro abgesichert worden sei. Auch die weitere Akademisierung der Pflegekräfte bzw. die damit verbundene Kooperation mit der Fachhochschule sei aktuell. Der Landeshauptmann dankte auch der Fachhochschule für die wissenschaftliche Begleitung des Kärntner Integrationsleitbildes, das gegen Ende des Jahres abgeschlossen und präsentiert wird.

Entwicklung ist großartig

Fachhochschule, Wirtschaft, Sozialbereich und Land würden eng kooperieren und die positive Entwicklung fortsetzen, so Kaiser. Vor wenigen Jahren habe die Auslastung der FH noch bei 82 Prozent gelegen, nun liege sie bei 92. Er sehe der Evaluierung der FH im kommenden Jahr mit Spannung entgegen. Viele Indikatoren hätten sich gegenüber den ersten Jahren der FH verbessert. Er sehe auch künftig große Synergiepotentiale, so Kaiser.

FH-Vorstand Spanz dankte dem Land für die Unterstützung und informierte, dass die FH Kärnten mit aktuell rund 100 laufenden Forschungsprojekten und einem Projektvolumen von rund 2,6 Mio. Euro zu den aktivsten FHs im Bereich der angewandten Forschung gehöre. Bei den Forschungsprojekten wird mit circa 160 Kooperationspartnern aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und NGOs sowie 130 wissenschaftlichen Partnern zusammengearbeitet.

IARA neu in Villach

Wie wir schon berichtet haben, wurde kürzlich auch das „Institute for Applied Research on Ageing“(IARA) am Campus Villach eröffnet. IARA ist ein Forschungszentrum der FH Kärnten mit der Zielsetzung, die Herausforderungen und Potentiale einer älter werdenden Gesellschaft durch praxisnahe Forschung zu unterstützen. Aufgabe des Zentrums ist es, die Forschungen zum Altern an der FH Kärnten zu bündeln, zu vernetzen und daraus hervorgehend neue, innovative Projekte zu beantragen.

 

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