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Dr. Johannes Hörl (Geschäftsführer Villacher Alpenstraßen FremdenverkehrsgesmbH), Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr, Vize-Bürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner (Stadt Villach), Landesrat Mag. Gernot Darmann (Naturparkreferent) und Dr. Georg Kandutsch (Gestalter Sonnenwege) © villacher-alpenstrasse.at

Historische Methoden der Zeiterfassung

Neues Erlebnis auf der Rosstratte

Villach Land – Auf der Rosstratte wurde die Sonnenbeobachtungsstation "Sonnenwege" eröffnet

Am Mittwoch 13. Juli 2016 um 11.30 Uhr wurde auf der Rosstratte (1.732 Meter) die Sonnenbeobachtungsstation „Sonnenwege“ eröffnet. Das neue Besucherangebot am Endpunkt der beliebten Villacher Alpenstraße ist kostenlos zugänglich und veranschaulicht die historischen Methoden zur Zeiterfassung. Unter den Ehrengästen waren unter anderem Landesrat Mag. Gernot Darmann, Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr und Vize-Bürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner.

Hochspannendes Erlebnisangebot

Die neue Sonnenbeobachtungsstation „Sonnenwege“ auf der Rosstratte am Endpunkt der Villacher Alpenstraße ist eine echte Offenbarung: Uhr und Kalender werden überflüssig, sofern die Sonne am Himmel steht. Der Kärntner Geologe und Philosoph Dr. Georg Kandutsch, der für den Straßenbetreiber Villacher Alpenstraßen FremdenverkehrsgesmbH bereits den beliebten Geotrail „Vom Meer zum Berg“ und die Aussichtsplattform „Rote Wand“ konzipierte, hat mit den „Sonnenwegen“ ein weiteres, hochspannendes Besucherangebot für kleine und große Entdecker entwickelt. „Es ist unser Bestreben, das Erlebnisangebot auf der Villacher Alpenstraße stetig zu ergänzen“, erläutert Dr. Johannes Hörl, Geschäftsführer der Villacher Alpenstraßen FremdenverkehrsgesmbH. „Das Thema, dessen sich Herr Dr. Kandutsch angenommen hat, passt perfekt hierher. Uns ist ein erlebnispädagogischer Ansatz wichtig, aber auch die Themen müssen zum Ort passen. Ich denke, das ist uns mit den in Österreich einzigartigen ‚Sonnenwegen‘ sehr gut gelungen.“

Zeiterfassung durch die Sonne

Wer die „Sonnenwege“ auf der Rosstratte durchschreitet, lernt die historischen Methoden zur Zeiterfassung kennen und erfährt anschaulich, wie unsere Vorfahren anhand von Steinmonolithen, der Himmelsscheibe von Nebra, Sonnenuhren und dem eigenen Schatten Jahreszeit, Monat, Tag und Stunde ausschließlich mit Hilfe der Sonne abgelesen haben. Im Zentrum der Anlage findet sich eine genaue Nachbildung der Sonnenscheibe von Nebra – dem ältesten Objekt mit der Darstellung des Himmels und den Bewegungen der Gestirne. Vier geteilte Monolithen geben die Richtungen der Sonnenauf- und untergänge zur Sommer- und Wintersonnenwende im Juni bzw. Dezember an. Kleinere Marmorsockeln die Richtung des Sonnenaufgangs zur Tag- und Nachtgleiche im März bzw. September.

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