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Politik
PK Kluge Verkehrsplanung
© Stadt Villach/Oskar Höher

Weidinger nimmt Stellung zu Verkehrsprojekten

„Pfusch lasse ich nicht zu!“

Villach – Straßen, Rad- und Fußwege optimal zu planen und diese entsprechend in die Verkehrsstruktur einzubinden, ist eine der Hauptverantwortlichkeiten der Stadt- und Verkehrsplanung. Diese leistet unumgängliche und zeitaufwändige Grundlagen, um für alle Projekte die beste Lösung zu finden.

„Pfusch lasse ich nicht zu, deshalb fordere ich bei allen Groß- und Kleinprojekten eine ordentliche Planung ein“, erklärt Verkehrsplanungsreferent Stadtrat Mag. Peter Weidinger. „Nur wenn wir gut und genau planen, können wir die beste Lösung ausarbeiten, und das erwartet sich die Bevölkerung von uns. Dies setzt unter anderem intensive Gespräche voraus, das heißt, wir verhandeln immer wieder mit Grundstückseigentümern und bemühen uns, aussagekräftige, vor allem aber zukunftsorientierte Ergebnisse zu präsentieren. Dies benötigt sehr viel Zeit, denn Schnellschüsse bringen uns nichts. Wenn wir unsere Arbeit gut machen, müssen wir nichts nachbessern, und wir bauen dadurch natürlich viel kostengünstiger.“

Wir besitzen eine Prioritätenliste

Um die zahlreichen zu bearbeitenden Projekte möglichst unkompliziert behandeln zu können, greift die Stadt- und Verkehrsplanung auf eine Prioritätenliste zurück, das sogenannte „Mittelfristige Straßenausbaukonzept“. Mag. Peter Weidinger: „Hier arbeiten wir in gemeinsamen Gesprächen mit dem Baureferenten die Vorgaben aus. Dies dient uns dann als Grundlage und offenbart uns beispielsweise auch die Zeitpläne bei eingeschränkten Ressourcen.“

Wichtige Straßen sind modern ausgebaut

„Was eine gute Planung ausmacht, ist in der Klagenfurter Straße / Zeidler-von-Görz-Straße ersichtlich. Wir haben diese beiden geschichtsträchtigen und wichtigen Straßen in unserer Stadt den Erfordernissen einer modernen Straßenführung angepasst und dabei alles richtig gemacht. Entstanden ist auch ein moderner Geh- und Radweg. Und die öffentliche Straßenbeleuchtung ist nun auch adaptiert“, freut sich Stadtrat Weidinger.

Wir stehen für eine bürgerorientierte Planung

„Auch die Tiroler Brücke ist ein Beleg für eine korrekte und bürgerorientierte Planung“, sagt Weidinger. „Das Tragwerk der über 100 Jahre alten Brückenbereiche musste aufgrund des Erhaltungszustandes und der steigenden Verkehrsbelastung erneuert werden. Mit der neuen Geh- und Radwegebrücke war es aber auch möglich, das weitläufige Radwegenetz auszuweiten und eine wichtige Lücke zu schließen.

Schon während der Planung waren Mitglieder des Gleichstellungsbeirates der Stadt Villach eingebunden. Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedenster Behindertenorganisationen wurden dabei behindertengerechte Maßnahmen im Bereich der Übergänge zwischen Gehwegen und Fahrbahnen erarbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Auch bei der Tschinowitscher Gailbrücke war es notwendig, neben der Hauptstraße, einen Geh- und Radweg auf der Brücke zu integrieren und, und dies ist ja das Wichtige dabei, für entsprechende Anschlüsse der Verkehrswege zu sorgen.

Eine Herausforderung war auch der Radweg Drobollach-West, ein Schlüsselprojekt beim Radweg rund um den Faaker See. Wir führten langwierige Gespräche mit mehreren Grundstückseigentümern, um dort schlussendlich einen Konsens zu erhalten, wie der Radweg optimal verlaufen soll.

Wir sind aber auch immer wieder von gesetzlichen Neuauflagen betroffen. Neue Richtlinien im Bereich von Bushaltestellen mussten wir beispielsweise in der Werthenaustraße beim Austausch des Wartehäuschens berücksichtigen. Wir haben die Busbucht adaptiert, sodass Busse mit einer Länge von 15 Meter diese Stelle problemlos anfahren können. Beim Bau dieser Haltestelle in den 70er- Jahren war eine Länge von 12 Meter vorgegeben.“

Pläne sind für jeden verständlich

Gilt es nach der umfangreichen Planungsphase beispielsweise generelle Projekte zu präsentieren, bemüht sich die Stadt- und Verkehrsplanung, um eine ebenso umfangreiche Darstellung. Lage, Höhe und Querschnitt sind dabei detailliert beschrieben. Damit erhält jede eingegliederte Personengruppe – Ämter, ausführende Firmen, Grundstückseigentümer, … – denselben Wissensstand.

Stadt- und Verkehrsplanung – Straßenrechtsbehörde Aufgaben

  • Entwicklungs- und Verkehrskonzepte bei Straßen und Radwegen
  • Erstellen von Straßenplanungen
  • Verordnung der Verkehrszeichen und Verkehrsspiegel
  • Planung der Verkehrslichtsignalanlagen
  • Programmerstellung beim Verkehrsleitrechner
  • Verkehrserhebung / Statistik

Projektliste:

Im Zuge der Pressekonferenz präsentierte Weidinger auch einen Liste mit den Stadt- und Verkehrsplanungsprojekten, welche er auch letzten Donnerstag schon über seine Facebookseite veröffentlicht hat:

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