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Wirtschaft - Villach
© pixabay.com

Neue Banknoten sind der Grund dafür

Weniger Falschgeld im ersten Halbjahr

Villach – Wie die Österreichische Nationalbank heute verkündete, ist das Falschgeldaufkommen in Österreich im ersten Halbjahr des Jahres 2016 gesunken. In Kärnten wurden österreichweit am zweit wenigsten falsche Banknoten sichergestellt!

 2 Minuten Lesezeit (313 Wörter) | Änderung am 03.08.2016 - 14.19 Uhr

Die aktuellen Ergebnisse der Falschgeldstatistik für das erste Halbjahr 2016 zeigen einen deutlichen Rückgang des Falschgeldaufkommens in Österreich um 37 %. Nach einem starken Anstieg der Fälschungen im ersten Halbjahr 2015 (9.765 Stück) wurden im ersten Halbjahr 2016 in Österreich insgesamt 6.150 Fälschungen aus dem Umlauf sichergestellt, was einem Schaden von EUR 406.000 entspricht.

Erfolg durch neue Banknoten

Mit dem Ausgabestart der neuen 20-Euro-Banknote im vergangenen Jahr intensivierte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) gemeinsam mit den Notenbanken des Eurosystems damit erfolgreich ihre Bemühungen im Kampf gegen Fälschungen.

Die in Österreich am häufigsten gefälschte Stückelung ist die 50-Euro-Banknote mit 3.214 Stück im ersten Halbjahr 2016. Die Einführung der neuen 50-Euro-Banknote im Frühjahr 2017 soll in weiterer Folge dem Falschgeldaufkommen in dieser Kategorie entgegenwirken.

Wenige Fälschungen in Kärtnen

Der Schwerpunkt des österreichischen Falschgeldaufkommens liegt unverändert im Ballungsraum Wien mit 42 % der sichergestellten Fälschungen. Kärnten ist mit 4% der sichergestellten falschen Banknoten, zusammen mit Vorarlberg hinter dem Burgenland (2%) das Bundesland mit den zweit wenigsten Geldfälschungen.

Die Österreichische Nationalbank hat im ersten Halbjahr 2016 rund 752 Mio. Stück Banknoten auf Echtheit und Umlauffähigkeit geprüft. Für Privatpersonen in Österreich besteht daher nach wie vor eine äußerst geringe Wahrscheinlichkeit, mit Falschgeld in Berührung zu kommen.

Problematik – Villacher Kirchtag

Größere Veranstaltungen erhöhen das Risiko für Falschgeldvorkommen, da einzelne Geldnoten nicht überprüft werden können, wie dies zum Beispiel im Einzelhandel der Fall ist. Genau dieses Problem kennen auch Gastwirte am Villacher Kirchtag! “Wenn unsere Kellnerinnen und Kellner vom einen zum anderen Tisch eilen, bleibt nicht die Zeit um Banknoten zu kontrollieren! Zwar zeigen wir unseren Mitarbeitern worauf sie achten müssen, trotzdem gibt es dann oft ein ‘böses Erwachen’ in der Bank, wenn sich ein Geldschein durch die Maschine und unter genauer Betrachtung als Falschgeld entpuppt!”, so ein Wirt, der auch am Kirchtag vertreten ist.

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