Zum Thema:

29.11.2016 - 07:08Re-Use – wir leben nachhaltig!15.11.2016 - 12:12Tiroler Straße: Breiterer Geh- und Radweg19.10.2016 - 13:45Erfolgreiche Badesaison12.10.2016 - 12:56Montagsakademie startet nächste Woche
Wirtschaft
Energiereferentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner und Umweltreferent Stadtrat Erwin Baumann mit Mag. (FH) Michael Schnetzer und Leonard Meyer, die Villach ganz genau unter die Lupe genommen haben © Stadt Villach

Villach ist größte "e5"-Stadt Österreichs

Energisch auf dem richtigen Weg

Villach – Keine sechs Jahre dabei, doch Villach könnte im aktuellen „e5“-Programm bereits im heurigen Jahr das fünfte „e“ zugesprochen bekommen. Die Draustadt hat in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz in den vergangenen Jahren Enormes geleistet.

Mag. (FH) Michael Schnetzer vom Energieinstitut Vorarlberg und Leonard Meyer, Bereichsleiter, B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH Berlin, haben kürzlich im Rahmen eines externen Audits Villach in puncto Energieffizienz und Klimaschutz ganz genau unter die Lupe genommen. Fazit: Villach, größte „e5“-Stadt in Österreich, leistete in den letzten Jahren bereits wertvollste Pionierarbeit und nimmt in Kärnten mit dem Erarbeiteten eine Vorreiterrolle ein!

Viele energierelevante Projekte umgesetzt

„Der ,e5´-Maßnahmenkatalog bietet eine sehr gute Grundlage, um die gesetzten Maßnahmen im nationalen und internationalen Vergleich zu bewerten und somit eine hohe Qualität sicher zu stellen“, betont Energiereferentin Dr.in Petra Oberrauner. „Aktuell hat Villach den ,e4`-Status. Das gerade durchgeführte Audit gab den externen Auditoren aber die Möglichkeit, im Detail zu überprüfen und entsprechend nachzufragen. Ein spannender Prozess für beide Seiten.“ Die Stadt Villach habe, so Oberrauner, in den letzten Jahren vielzählige energierelevante Projekte – von Photovoltaikanlagen bis hin zu Smart City Villach – umgesetzt und orientiert sich auch in Zukunft an den Besten. Oberrauner: „Wir hoffen, noch heuer das fünfte ,e‘ zugesprochen zu bekommen!“

„Rückmeldungen waren sehr gut!“

Unterstützung erhält die Stadt Villach durch Mag. Jan Lüke, Amt der Kärntner Landesregierung, welcher seit 2010 der „e5“- Betreuer Villachs ist. „Die Rückmeldungen der externen Auditoren waren sehr gut. Besonders das Thema Beteiligung und Partizipation ist sehr gut angekommen“, resümiert Mag. Lüke. Villachs Umweltreferent Stadtrat Erwin Baumann ergänzt: „Energie- und Umweltthemen sind bereichsübergreifend und erfordern eine entsprechende Zusammenarbeit – das interdisziplinäre ,e5´-Team ist dafür eine ausgezeichnete Plattform!“ Baumann hält in diesem Zusammenhang auch fest, dass erst kürzlich im Umweltausschuss die Richtlinien entsprechend adaptiert wurden und nunmehr auch Elektro-Fahrzeuge seitens der Stadt entsprechend gefördert werden.

Größte „e5“-Stadt

Villach, größte „e5“-Stadt in Österreich, leistete bereits wertvollste Pionierarbeit und nimmt in Kärnten mit dem Erarbeiteten eine Vorreiterrolle ein. Die Fokussierung auf erneuerbare Energieformen ist für Wirtschaftsstandort Villach und die allgemeine Lebensqualität ein großer Schritt in eine energieeffiziente Zukunft. Dabei verfolgt die Draustadt auch das Ziel, die Villacherinnen und Villacher durch Vorbildwirkung zum bewussten Umgang mit Energie zu motivieren.

Was ist das e5 Programm?

Das „e5“-Programm für energieeffiziente Gemeinden, dem die Stadt Villach seit Jänner 2010 angehört, ist ein europaweites Qualifizierungs- und Auszeichnungsprogramm für Gemeinden, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern einen Beitrag zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten wollen. Ganz konkret werden Strukturen und Abläufe zur erfolgreichen Umsetzung von Energieprojekten aufgebaut beziehungsweise verstärkt, ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess wird in Gang gesetzt sowie die Mitwirkung der Bevölkerung an energiepolitischen Entscheidungen und Aktivitäten ermöglicht und forciert.

Jede e5-Gemeinde bildet ein e5-Team, das sich unabhängig von politischen Strukturen aus EinwohnerInnen, ExpertInnen, VertreterInnen von Umweltschutzorganisationen, Firmen, der Gemeinde etc. zusammensetzt. Das e5-Team überprüft als einen ersten Schritt anhand eines Maßnahmenkatalogs, welche Möglichkeiten einer verbesserten Energienutzung bereits eingesetzt werden. Anschließend werden Vorschläge erarbeitet, wie eine weitere Steigerung der Energieeffizienz zu erzielen ist. Bespiele dafür sind Verbesserungen bei der Straßenbeleuchtung, beim Verkehr, moderne Wärmedämmungen von Bauten, Maßnahmen bei der Entsorgung von Abwässern. 

Kommentare laden
Zum Thema

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen