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© Pixabay / Symbolfoto

Reisewelle + Putin =

Verkehrschaos am Samstag

Villach – „Gerade am stärksten Reisetag des Sommers wird auch noch der Karawanken Tunnel gesperrt“, sieht ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler einem staureichen Wochenende entgegen. „Es beginnen ja die Ferien in Bayern und Baden-Württemberg.“ Autofahrer müssen Richtung Adria bzw. retour mit langen Verzögerungen rechnen. ÖAMTC- und ADAC- Stauberater erwartet ein arbeitsreicher Samstag.

Auswirkungen Karawanken Tunnel

Der Karawanken Tunnel ist schon an normalen Reisewochenenden im Sommer meist „Staupunkt Nummer 1“ in Österreich, vergangenen Samstag gab es hier durch den Reiseverkehr bis zu 15 Kilometer Rückstau. Am kommenden Samstag, 30. Juli, werden der Tunnel bzw. in weiterer Folge in Slowenien die Autobahnverbindung Karawanken Tunnel – Ljubljana, wegen des Besuches des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien nach derzeitigen Informationen tagsüber immer wieder gesperrt werden und sollten gemieden werden. Exakte Sperrzeiten werden aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Ausweichen kann man großräumig über Italien, und zwar von der Tauern Autobahn (A10) ab dem Knoten Villach weiter die Süd Autobahn (A2) und Arnoldstein sowie weiter in Italien die A23 über Tarvisio, Udine und Palmanova und von dort weiter in Richtung Slowenien.

Wer über Graz, die Pyhrn Autobahn (A9) und Spielfeld und in weiterer Folge in Slowenien die A4 über Marburg Richtung Kroatien fährt, muss auf der A9 südlich von Graz vor der Abfahrt Schachenwald wegen des Zustroms zum dortigen Lake – Festival am Schwarzlsee und dann vor allem in Slowenien mit den schon an normalen Reisetagen üblichen langen Staus am Ende der Autobahn A4 bei Ptuj rechnen, so der ÖAMTC.

Am besten weicht man der Sperre des Karawanken Tunnels und den Staus im Reiseverkehr natürlich aus, wenn man die Urlaubsfahrt auf den Sonntag verlegt, rät der ÖAMTC.

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