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© pixabay

Test:

Zu hoher Nitratgehalt in Spinat

Villach – Im Februar testete der VKI Tiefkühlspinat, nun wurde für die Augustausgabe des Magazins KONSUMENT frischer Spinat unter die Lupe genommen. Geprüft wurde einerseits der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, andererseits aber auch die Belastung mit Nitrat. Dabei fiel ausgerechnet das teuerste Produkt mit einem sehr hohen Nitratwert auf – und damit gleichzeitig im Test durch.

Erfreulich dagegen die Resultate bei der Prüfung auf Pestizide: Hier erwiesen sich alle Proben im Labor als unauffällig. Auch bei der mikrobiologischen Kontrolle gab es diesmal durchwegs gute Noten. Am Ende erhielten zwei von sechs Proben ein „sehr gut“, eine ein „gut“ und zwei ein „durchschnittlich“. Das Produkt mit überhöhtem Nitratgehalt wurde dagegen als „nicht zufriedenstellend“ eingestuft. Sämtliche Ergebnisse im Detail und weitere Informationen gibt es ab 28.07. im August-KONSUMENT (www.konsument.at).

Aus Nitrat wird Nitrit

„Nitrat selbst ist an und für sich ungefährlich“, erklärt VKI-Projektleiterin Katrin Mittl. „Bei der Zubereitung kann es sich jedoch in Nitrit umwandeln, woraus wiederum krebserregende Nitrosamine entstehen können.“ Den höchsten Nitrat-Gehalt fanden die Tester im Bio Baby-Spinat von Amico Bio, der mit 1,99 Euro pro 100g gleichzeitig auch das teuerste Produkt im Test war. Der nachgewiesene Wert von 4.470mg/ kg lag hier auch deutlich über dem von der EU festgelegten Höchstgehalt (3.500mg/ kg).

Am wenigsten Nitrat wurde im Spinat von Spar nachgewiesen (1.120 mg/kg). Mit 0,50 Euro pro 100g gehörte das Produkt zudem auch zu den günstigeren im Test. „Sehr gut“ und ebenfalls günstig war auch der frische Spinat von Azienda Agricola Di Tullio Pierino bei Lidl. Das zweite „sehr gute“ Produkt, der Baby-Spinat von LGV, kostete bereits 1,40 Euro/100g.

Tipps der VKI-Zeitschrift KONSUMENT:

  • Durch Entfernen der Stiele sowie Blanchieren lässt sich der Nitrat-Gehalt von frischem Spinat reduzieren. Vitamin C hemmt zudem die Bildung von Nitrosaminen. Ein Glas Fruchtsaft zur Mahlzeit oder Obst als Dessert sind daher zu empfehlen.
  • Spinat liefert eine Reihe wichtiger Nährstoffe. Wird er länger gelagert, verliert er aber an Vitaminen. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Spinat ca. 3-5 Tage haltbar, in der Null-Grad-Zone bis zu 14 Tagen. Grundsätzlich sollte Spinat allerdings möglich frisch gekauft und bald verbraucht werden.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab 28.07.2016 im August-KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

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