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Politik - Villach
Elisabeth Dieringer-Granza (links)
Elisabeth Dieringer-Granza (links) © Elisabeth Dieringer-granza

Villacher Kirchtag

FPÖ: Sicherheitsgefühl schwindet

Villach – Bürgermeister Günther Albel stellte gestern das Sicherheitskonzept zum Villacher Kirchtag vor. Der FPÖ kommt das zu spät: "Die Sicherheit in Villach war immer ein großes Gut, doch scheinbar interessiert das die SPÖ nur beim Villacher Kirchtag!".

 2 Minuten Lesezeit (333 Wörter) | Änderung am 30.08.2016 - 16.37 Uhr

„Den Zeitungsberichten zu entnehmen ist es nun auch bei den Villacher SPÖ Politikern angekommen, dass etwas zur Verbesserung der Sicherheit in Villach getan werden muss. Traurig stimmt mich, dass offensichtlich bisher jeder andere „Einzelfall” scheinbar zu wenig war, um den Vorschlägen der Freiheitlichen zur Stärkung des Sicherheitsgefühls auch nur einmal die Zustimmung zu geben”, stellt die Klubobfrau der FPÖ Villach und die Obfrau der Initiative Freiheitlicher Frauen Kärnten, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, fest.

Dieringer-Granza: „Mein Sicherheitsgefühl als Frau stärkt diese Berichterstattung allerdings überhaupt nicht, wenn ich nun von der SPÖ Frauenreferentin und Integrationsbeauftragten eine Anlaufstelle für Frauen am Kirchtag präsentiert bekomme, an die ich mich wenden kann, wenn bereits etwas passiert ist. Außerdem haben wir in Villach auch die Polizei, an die man sich wenden kann, da braucht man keine zusätzlichen Anlaufstellen, denn eine Anzeige muss gemacht werden, wenn wirklich etwas vorgefallen ist.”

Vorschläge nicht zufriedenstellend

Die FPÖ sieht insbesondere bei Frauen ein Schwinden des Sicherheitsgefühls.

„Wir Freiheitliche reagieren auf die Vorgänge in Europa schon seit Monaten und warten erst nicht auf ein Großereignis oder dass schreckliche Taten immer näher vor unsere Haustür rücken! Die bisherigen Vorschläge der Frauenreferentin, wie die Konzentration auf Schulungen zur Mülltrennung, Ernährung, Energieeffizienz, …(Stadtzeitung Villach, Nr.3 2016) sind nicht zufriedenstellend und auch bereits öfters von uns öffentlich kritisiert worden”, so Dieringer-Granza weiter. „Als Mutter einer 17-jährigen Tochter sehe ich es auch nicht ein, dass mir über die öffentlichen österreichische Medien (ORF, Zib) ausgerichtet wird, dass wir mit dem Terror und der Angst leben lernen müssen. Daher werde ich mich auch weiterhin im Gemeinderat für uns Frauen stark machen. Integrationsmaßnahmen, wie sie oben genannt sind und Selbstverteidigungskurse für Österreicherinnen sind ein netter Versuch, doch wenn Politikerinnen sich nicht gemeinsam für den Erhalt unserer Werte, unserer Kultur und unsere Lebensstils und Konsequenzen einsetzen, dann wird sich nichts ändern, schon rein gar nichts besser, sondern leider schlechter.”

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