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Die Autobahn wird schon ab dem Knoten Villach gesperrt und der Verkehr umgeleitet © ASFINAG

Blechlawinen bahnen sich an

Verkehrschaos & Megastaus

Villach – Heute droht der Ausnahmezustand: Putin kommt nach Slowenien, deshalb wird der Karawankentunnel für circa sieben Stunden gsperrt und gleichzeitig beginnen die Ferien in Deutschland.

Der Samstag, 30. Juli, ist generell einer der stärksten Reisetage des Jahres. Der Staatsbesuch des russischen Präsidenten Putin in Slowenien hat umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen zur Folge – unter anderem eben die Sperre des Karawankentunnels.

Achtung an alle Autofahrer, die heute auf der Autobahn unterwegs sind – wir haben die aktuellsten Infos:

Totalsperre in beide Richtungen, zwischen Knoten Villach (km 0) und Staatsgrenze Karawankentunnel A/SLO (km 21). Vorraussichtliche Dauer der Sperre noch bis mindestens 19 Uhr.

Komplette Sperre

Nach derzeitigem Wissensstand wird Slowenien den Karawankentunnel auf slowenischer Seite am Samstag, den 30. Juli für den gesamten Verkehr sperren. Diese Sperre ist für mehrere Stunden anberaumt, derzeit ist von Seiten der Slowenen die Sperre für 11 Uhr festgesetzt, die Sperre soll erst um 18 Uhr wieder aufgehoben werden. Zur Sperre ab dem Knoten Villach in Richtung Slowenien soll es jedoch schon ab 9 Uhr kommen. In Slowenien selbst soll die gesamte Autobahn zwischen Laibach und Staatsgrenze inklusive des Laibacher Nordrings gesperrt werden.

Die ASFINAG stellt als Reisevorbereitung für den aktuellsten Verkehrsservice 150 Webcams aus Slowenien zur Verfügung, um Autofahrer über die aktuelle Verkehrslage auf dem Laufenden zu halten. Webcams aus Villach und Umgebung findet ihr hier.

Ausweichmöglichkeiten

Die Karawankenautobahn wird ab dem Knoten Villach gesperrt. Ausweichen kann man über die Süd Autobahn nach Arnoldstein und dann weiter über Udine und Triest. Eine weitere Alternative ist der Weg nach Slowenien über die Pyhrn Autobahn.

Putins Staatsbesuch

Anlass für den Staatsbesuch Putins sind Feierlichkeiten rund um eine Gedenkstätte russischer Kriegsgefangener. 400 russische Kriegsgefangene waren im März 1916 bei den Bauarbeiten der Nachschublinie der österreichisch-ungarischen Monarchie für die Isonzo-Schlachten am Vrsic-Pass Opfer eines Lawinenabgangs. Aus diesem Anlass wurde eine Kapelle „RUSKA KAPELICA“ am Nordhang errichtet, wo die 100-jährige Gedenkfeier stattfinden soll.

 

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