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Ein Freiwilliger Feuerwehrmann vor dem zerstörten Wirtschaftsgebäude in Saak
Ein Freiwilliger Feuerwehrmann vor dem zerstörten Wirtschaftsgebäude in Saak © KK

Gespräch mit dem Jungbauern Daniel Janschitz

Wie geht’s eigentlich…?

Nötsch – Am 11. April dieses Jahres geriet in Nötsch ein Wirtschaftsgebäude in Vollbrand. Der 19-jährige Besitzer, Daniel Janschitz, versuchte die Grundsteine seiner wirtschaftlichen Existenz zu retten und erlitt dabei schwere Verletzungen. Wie geht es ihm mittlerweile? Wir haben uns mit ihm unterhalten.

 3 Minuten Lesezeit (393 Wörter) | Änderung am 30.08.2016 - 16.37 Uhr

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Jungbauer in Not

Die Anteilnahme in der Region war riesig. Seine Kollegen starteten sogar eine Spendeninitiative für den Jungbauern, der den Bauernhof von der Familie übernommen hatte und bereits selbst bewirtschaftete: „Er ist nicht nur ein Arbeitskollege, sondern auch ein Freund, dem geholfen werden muss! In Nötsch hofft man, dass es ihm bald wieder besser geht und er mit seiner Lebensfreude das kleine Dorf wieder bereichern kann.“

“Im Moment geht es mir sehr gut”

“Im Moment geht es mir sehr gut”, verrät uns Daniel. Das sind Worte, über die sich viele Leserinnen und Leser sicher freuen dürften. Daniel wurde am 8. Juli aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich seitdem auf Reha. Dort hat er jeden Tag Physio- und Ergotherapie.

An den Schicksalstag selbst kann er sich nicht mehr erinnern: “Ich weiß nur, wie ich im Krankenhaus aufwachte und ich in meinem eigenen Körper gefangen war, da ich mich nicht bewegen konnte, weil mein ganzer Körper steif war vom langen Liegen.”

“Ich bin froh, dass ich am Land lebe”

Über die große Anteilnahme freut er sich sehr. Während seines Krankenhausaufenthalts bekam Daniel sehr viele Besuche und viele Nachbarn und Bekannte erkundigten sich nach seinem Befinden. “Ich war sehr überrascht und auch berührt von der Anteilnahme. Ich bin so froh, dass ich am Land lebe, weil in der Stadt gibt es nicht so ein Mitgefühl”, erklärt er uns.

Auch die Hilfsbereitschaft von meinen Arbeitskollegen und Bekannten war sehr groß. Zum Beispiel hatte ich vor dem Brand 900 Forstpflanzen bestellt, die sie mir in der Zeit, als ich im AKH Wien war, eingepflanzt haben. Die Spendenaktion war mir sehr peinlich, da ich nicht so gerne im Mittelpunkt stehe. Aber es mildert etwas den Schaden. Gott sei Dank kommt auch die Versicherung für den Schaden auf. Ich wüsste sonst nicht, was ich tun sollte.”

Die Heilung wird noch eineinhalb bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dann wird man nur noch kleine Narben sehen.

Wir haben mit Daniel einen sehr lebensfrohen und starken jungen Mann kennengelernt. Wir sind zutiefst beeindruckt, wie er mit der Situation umgeht und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich, dass er uns für unsere Fragen zur Verfügung stand. Das ganze Team von 5 Minuten Villach wünscht Daniel weiterhin beste Genesung und alles Gute für die Zukunft.

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