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Wirtschaft
Familie Frierss ist Mortadella-Spezialist in fünfter Generation, ausgezeichnet mit dem goldenen DLG-Preis für die Spitzenqualität der Mortadella. Von links: Kurt Frierss, Kurt Frierss jun. und Rudolf Frierss. © KK

Villacher Traditionsunternehmen

75 Jahre Mortadella Tradition bei Frierss

Villach – Eingefleischte Mortadella-Fans wissen es längst: Die beste Mortadella kommt aus Villach – ja, von Frierss, und das schon seit 75 Jahren.

75 Jahre Mortadella-Tradition

Das Villacher Familienunternehmen Frierss gilt als Österreichs Pionier für italienische Wurst- und Schinkenspezialitäten wie den Rohschinken Prosciutto Castello, die feinwürzige Mortadella und die delikaten Edelschimmelsalami. „Die geografische Lage unseres Betriebes im Herzen der Alpe-Adria-Region hat unser Sortiment schon in frühen Jahren beeinflusst. Der Pioniergeist und die italienische Leidenschaft meines Großvaters Rudolf Frierss, aus der enge Freundschaften zu Mortadella-Spezialisten von Weltruhm entstanden, prägten die erfolgreiche Entwicklung unserer Mortadella,“ sagt Geschäftsführer Rudolf Frierss stolz.

Gemeinsam tüftelte man an einem speziellen Bratverfahren und entwickelte eine eigene Komposition italienischer Naturgewürze, die bis heute ein gut gehütetes Familiengeheimnis ist. „Mitte der 40er Jahre ließ mein Großvater die erste original italienische Produktionsanlage in Villach errichten. Er wollte einfach „nur“ die beste Mortadella herstellen“ weiß Rudolf Frierss. Die ersten Geschmackserfolge waren bis nach Modena zu spüren, worauf „Mortadella-Papst“ Bruno Galli Familie Frierss in Villach besuchte. Das war der Beginn einer langen Partnerschaft, in die Signore Galli sein Knowhow einbrachte, um die Frierss-Mortadella aufs höchste Qualitätsniveau zu entwickeln. Bereits in den 80ern war sie als „beste Mortadella“ österreichweit bekannt – und das bei hundertprozentiger österreichischer Fleischqualität.

„Ein wichtiges Kriterium für den Geschmack einer Mortadella ist das Kaliber. Die besten Mortadella werden je nach Durchmesser bis zu 30 Stunden in Heißluft gebraten. Je größer der Durchmesser, desto länger dauert der Bratvorgang und umso besser entwickeln sich die typischen Brataromen. Deshalb wurden die 50-Kilo-Riesenmortadella und die 13 Kilo-Mortadella mit 17cm Durchmesser echte Verkaufsschlager.“ Das wichtigste sind aber die Qualität des Fleisches und die traditionelle Verarbeitung. „Wir haben trotz großer Nachfrage immer auf beste Zutaten und unser bewährtes, besonders langsames Bratverfahren gesetzt,“ sagt GF Rudolf Frierss. Die Spitzenqualität der Mortadella wird jedes Jahr durch die goldene DLG-Medaille unterstrichen. Jährliche „IFS“-Zertifizierungen des Unternehmens garantieren höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Erfolgreich im Export

Längst ist die Frierss-Mortadella kein Geheimtipp mehr und weit über die Landesgrenzen hinaus eine beliebte Spezialität in Österreichs Feinkosttheken. Auch im Ausland feiert Frierss-Mortadella Erfolge. „Sie wird – wie auch Frierss Prosciutto Castello – bis Japan exportiert, auch nach Kroatien und demnächst nach Holland,“ verrät Rudolf Frierss.

Mortadella genießen

Die einen mögen sie hauchdünn, die anderen (vor allem in Italien) grob in Würfel geschnitten. Ein Klassiker ist das Mortadella-Panino (Brötchen) mit Dolce-Latte-Käse oder die italienische Jause mit Prosciutto Castello, Osso Collo, Antipasto-Gemüse und grob gebrochenem Parmesan. Stefan Lastin, Küchenchef vom Frierss Feines Haus in Villach, geht noch weiter und veredelt Frierss-Mortadella zu Ravioli, setzt sie in Frühlingsrollen und auf Spargelsalat ein und empfiehlt dazu ein gutes Glas Rotwein. Diese Mortadella-Rezepte gibt`s zum Nachkochen im neuen Rezeptheft.

118 Jahre Familientradition mit Erfolg Familie Frierss führt bereits in fünfter Generation den Villacher Traditionsbetrieb, der mit 120 Mitarbeitern einer der führenden Qualitätsbetriebe der Wurst- und Schinkenproduktion Österreichs ist. Der Gründer, Großvater Rudolf Frierss, ein Fleischermeister mit Leib und Seele, richtete bereits 1898 in der kleinen Fleischerei in der Klagenfurter Straße in Villach sein Augenmerk auf höchste Qualität. Schon 1910 wurde Frierss die erste Goldmedaille bei der Pariser Weltausstellung verliehen, hunderte weitere nationale und internationale Gold-Auszeichnungen folgten. National bekannt ist Frierss vor allem für sein Sortiment an Kärntner Spezialitäten und seine italienischen Spezialitäten.

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