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Politik
Sich mit einem „kurzen Sprung ins Wasser“ abkühlen und eine Runde schwimmen können - kostenlos! © Region Villach / Lois Lammerhuber

Für mehr öffentliche Seezugänge:

Baden verboten

Ossiacher See – Vor allem beim Ossiacher See und Wörther See seien viele Ufergrundstücke im Besitz von ÖBB sowie ÖGB und daher nicht öffentlich zugänglich.

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LH Dr. Peter Kaiser will freie Seezugänge schaffen und bestehende schützen: „Die Kärntnerinnen und Kärntner sollen ihre Seen genauso genießen können wie auch Gäste. Es kann und darf nicht sein, dass unsere Seen mehr und mehr in Privatbesitz gelangen und man immer weniger die Möglichkeit für einen Sprung ins herrlich kühle Nass über einen freien Seezugang hat. Es ist höchste Zeit und ich werde alles unternehmen, um freie Zugänge zu schützen und nach Möglichkeit auch neue zu schaffen“, betonte Kaiser am 30. Juli 2016.

Grundstücke der ÖBB und des ÖGB nicht zugänglich

Dieses Projekt funktioniere nur, wenn Kaiser auch mit den „großen staatlichen Eigentümer von Seeliegenschaften, den Österreichischen Bundesbahnen und auch mit dem ÖGB redet“, sagt Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Gernot Darmann.

Darmann weist darauf hin, dass die ÖBB zahlreiche Grundstücke zwischen Wörther- und Ossiachersee und Bahntrassen besäßen und diese nicht für die Öffentlichkeit zugänglich wären. Es sei auch nicht bekannt, dass der ÖGB seine Liegenschaften an Kärntner Seen den Kärntnern zur Verfügung stellt. „Der Steuerzahler erhält die ÖBB jährlich mit Milliardenzuschüssen am Leben. Es wäre höchst an der Zeit, wenn die Bahn den Kärntnern etwas zurückgibt“, meint Darmann abschließend.

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