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Heuer hält man sich großteils an die erlaubte Maximalmenge
Heuer hält man sich großteils an die erlaubte Maximalmenge © Pixabay

Verordnung zeigt Erfolge

Pilz-Tourismus: Bergwacht kontrolliert Grenze

Thörl-Maglern – Die beliebten Eierschwammerl, Steinpilze & Co. sprießen wieder in den Kärntner Wäldern, die wie jedes Jahr auch heuer wieder von Scharen italienischer Pilzesammler durchkämmt werden. Überraschend: Die meisten von ihnen halten sich heuer an die schon länger erlassene Verordnung, dass pro Person täglich nur zwei Kilo gesammelt werden dürfen. Dennoch wird an der Grenze kontrolliert.

 2 Minuten Lesezeit (242 Wörter) | Änderung am 22.08.2016 - 16.48 Uhr

Kariertes Hemd, grüne Hose und ein großer Rucksack so sieht der klassische italienische Pilz- Tourist aus, den es wie jedes Jahr auch heuer in unsere Wälder zieht. Und es gibt kaum ein Fleckchen, wo derzeit nicht Italiener aus dem Unterholz klettern. Zwar werden viele Italiener mit Pilzen im Kofferraum aufgegriffen. Die erlaubte Sammelmenge wird jedoch nur selten überschritten. Diese Erfahrungen zeigen, dass die kürzlich getroffen Maßnahmen Früchte tragen.

Die in Kärnten geltende Pilzverordnung

So bekannte Speisepilze, wie das Eierschwammerl, verschiedene Steinpilzarten,  die Speisemorchel, der Riesenbovist und andere, zählen nach der Kärntner Pilzverordnung zu den teilweise geschützten Pilzen. Oberirdische Teile dieser Pilze dürfen in der Zeit vom 15. Juni bis 30. September nur von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr und nur in einer Gesamtmenge von höchstens 2 kg pro Person und Tag von ihrem Standort entfernt werden. (LGBl. Nr. 31/1991, LGBl. Nr. 73/2010)

Nicht nur in den Wäldern, sondern vor allem auf den Grenzübergängen in Richtung Italien wird kontrolliert. Und heuer erkennbar: Auch Slowenen kommen herauf zu uns, um die heißbegehrten Schwammerl zu sammeln.

Die Steinpilze kommen

Dabei startet die Pilzsaison jetzt erst richtig, da nun auch die Stein- bzw. Herrenpilze zu sprießen beginnen. Während einige Hotelbetriebe in Kärnten Italiener mit speziellen Angeboten locken, laufen immer mehr Waldbesitzer und Jäger Sturm, denn die Schwammerlklauber beunruhigen das Wild, das sich dann zurückzieht und Schäden anrichtet.

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