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Schulspinde sollen künftig nicht mehr von privaten Firmen vermietet werden. © Fotolia seeyou | c. steps Foto-ID:#18915900

Schüler zahlen bis zu 60 Euro pro Jahr

Bildungsministerium stoppt Vermietung von Schulspinden

Wien/Villach – Eltern von Schülern müssen bis zu 60 Euro pro Jahr zahlen, damit ihr Kind einen Spind in der Schule nutzen kann.

Wie der Kurier und das ORF berichten, untersagt das Bildungsministerium ab sofort die private Vermietung von Schulspinden in österreichischen Schulen, nachdem es schon seit 2014 erhebliche Kritik von Elternvereinen zu diesem Thema gibt.

Bis zu 60 Euro pro Jahr

Bis zu 60 Euro pro Jahr müssen die Eltern zahlen, damit ihr Kind in der Schule einen der Spinde nutzen kann. Doch fließt das Geld dann nicht in die Kassen der Schulen und kommt somit dem Bildungssystem zugute, sondern private Firmen, die diese Spinde aufstellen erhalten diese Beträge in vollem Umfang.

Auch Villacher Schulen betroffen

Jetzt wird man sich die Verträge mit den involvierten Firmen genau anschauen und eine rasche Lösung suchen, denn, „dass Schulen, Spinde von einer externen Firma anmieten und Eltern dafür zahlen müssen, sei keine geeignete Lösung“, heißt es im Bildungsministerium. Auch im Bezirk Villach sind zwei Schulden davon betroffen. Die NMS 3 Völkendorf und die NMS/ Sport MS Lind haben ebenfalls Spinde dieser Firmen zur Verfügung gestellt.

Bleibt zu hoffen, dass im Sinne der Schüler und der Bildung daraus kein längerer Rechtsstreit entsteht, der am Ende nur Nerven, Ressourcen und Geld kostet.

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