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Auch dem japanischen Staudenknöterich ging es an die Wurzel
Auch dem japanischen Staudenknöterich ging es an die Wurzel © KK

Japanischer Staudenknöterich und drüßiges Springkraut wurden bekämpft

Das große Jäten in Bad Bleiberg

Bad Bleiberg – Die am häufigsten vorgekommene Maßnahme, die zur Entfernung der oben genannten invasiven Neophyten diente, war eine Entfernung per Hand.

Bgm. Christian Hecher initiierte, gemeinsam mit dem Naturpark Dobratsch das Projekt „Das große Jäten“. Es dient dazu, die natürliche Ausbreitung invasiver Neophyten, im speziellen die des Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica) und des Drüßigen Springkrauts (Impatiens glandulifera), einzudämmen.

Praktikanten und Asylbewerber helfen

Durchgeführt wurde dieses Projektes mit zwei PraktikantInnen (Naturpark Dobratsch) und zwei Asylwerbern sowie geschulten Naturpark Rangerinnen. Dazu fand zu Beginn, vor Ort, eine leicht verständliche Einschulung hinsichtlich invasiver Neophyten und deren Bekämpfungsmethoden statt, um den PraktikantInnen und Asylwerbern dieses Themenfeld leicht und verständlich zu erörtern.

Fließgewässernahe Bestände ausgewählt

Das für die Entfernung benötige Material (Werkzeug) wurde von der Marktgemeinde Bad Bleiberg zur Verfügung gestellt. Der Abtransport der ober- bzw. unterirdischen Biomasse der Pflanzen erfolgte ebenfalls durch die Wirtschaftshofmitarbeiter der Gemeinde Bad Bleiberg. Als Einsatzgebiete wurden gezielt fließgewässernahe Bestände ausgewählt. Vor Ort wurde ein Augenmerk auf Uferbereiche des Weißenbaches in Richtung Osten (Weißenbachgraben) sowie auf einzelne mehrjährige Bestände im Gemeindegebiet gelegt. Es konnte zudem ein über mehrere Jahre langkultivierter Knöterichbestand auf einem Privatgrundstück, nach Absprache mit dem Grundeigentümer, entfernt werden.

Springkrautbestand Weißenbach vor und nach der Maßnahmendurchführung - © Verein Naturpark Dobratsch

Rhizome mittels Spitzhacke und Krampen ausgegraben

Die am häufigsten vorgekommene Maßnahme, die zur Entfernung der oben genannten invasiven Neophyten diente, war eine Entfernung per Hand. Einzelne Pflanzen, die einen überdurchschnittlich großen Stängeldurchmesser aufwiesen, wurden gezielt mit einer Handsäge abgesägt. Hier war eine Entfernung per Hand nicht möglich. Zudem wurden Rhizome mittels Spitzhacke und Krampen ausgegraben. Diese Maßnahme ist zwar zeitaufwändig, aber dennoch unerlässlich um den Japanischen Staudenknöterich in seiner nächstjährigen Wachstumsperiode zu schwächen. Bei der Maßnahmenumsetzung in Fließgewässer oder in der Nähe solcher, wurde darauf geachtet, dass keine Pflanzenteile in das Gewässer gelangten, um eine fluviale Verbreitung auszuklammern. Dies war hauptsächlich bei dem Drüßigen Springkraut in der Nähe des Weißenbaches der Fall.

Der Abtransport der Pflanzenreste in die Marktgemeinde Arnoldstein (Müllverbrennungsanlage) erfolgte noch am gleichen Tag wie die eigentliche Maßnahmenumsetzung, um ein weiteres Austreiben der bereits erwähnten invasiven Neophyten zu unterbinden.

Knöterichbestand Wurzach vor und nach der Maßnahmendurchführung - © Verein Naturpark Dobratsch

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