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Straße, Fußgänger,
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"Jetzt reicht's: Stelle soll entschäft werden!" - Anrainer kämpfen seit Jahren

„Muss erst etwas passieren, damit gehandelt wird?“

Villach – Seit über 10 Jahren haben die Anrainer der St. Georgener Straße in Villach-Goritschach Probleme mit Rasern, die in der 30er Zone mit über 50 km/h auch Schulkinder der nahe liegenden Volksschule in Gefahr bringen! Obwohl sich schon zahlreiche Politiker der Stadt Villach diese Problemstelle angesehen haben und ihr Handeln versprachen, zeigte der Einsatz der Anrainer bislang leider nur wenig Erfolg.

Eine Kurve, nur knapp einhundert Meter von der Volksschule Pogöriach entfernt, ist einigen Anrainern der St. Georgener Straße schon lange ein Dorn im Auge. Diese Kurve ist laut den Aussagen der Anrainer in beide Fahrtrichtung eine Gefahrenstelle und die Geschwindigkeitsüberschreitungen einer Vielzahl von Autofahrern macht diese Stelle zu einem noch größeren Problem!

„Alle paar Minuten rasen Autofahrer mit mehr als 50 Stundenkilometer durch diese unübersichtliche Kurve. Es kommt immer wieder zu brenzligen Situationen und es gab sogar schon verletzte! In 2 Tagen beginnt die Schule wieder und viele Volksschulkinder werden wieder in Gefahr sein!“, sind einige Anrainer empört.

„Normal abbiegen ist nicht möglich!“

In Fahrtrichtung Volksschule Pogöriach ist die Kurve zwar einsehbar, wer jedoch nach rechts in den Farbmühlenweg einbiegen möchte, ist mit dem Problem konfrontiert, dass man in der Kurve die mit Verlauf immer enger wird schon mit den erlaubten 30 km/h auf die andere Fahrspur kommt.

„Nun kann man sich vorstellen was passiert, wenn Autofahrer mit knapp 50 km/h in die vermeintlich leichte Kurve abbiegen. Laufend berühren PKW den Randstein oder landen gar auf dem Gehweg – dort wo ab Montag wieder viele Schüler in die Schule spazieren – Normal auf der eigenen Fahrspur abzubiegen ist nicht möglich!“, berichten uns die besorgten Eltern kleiner Kinder.

Auch wenn sich die Autos an die 30er-Beschränkung halten kommen sie auf die „Gegenfahrbahn“ - © 5min.at

Unübersichtliche Kurve und kein „Zebra-Streifen“

Wenn man von der Volksschule aus in die Richtung der Kurve fährt, lädt eine lange Grade dazu ein, schneller als die erlaubten 30 km/h zu fahren – was eine Vielzahl von Autofahrern auch macht. Diese überhöhte Geschwindigkeit wird dann auch während der Kurve beibehalten, was schon des öfteren zu gefährlichen Situationen in bzw. nach der Kurve geführt hat.

Direkt in der Kurve endet ein Gehsteig. Diese Stelle nutzen Fußgänger zum Überqueren der Straße. Einige Meter zuvor soll ein Betonblock zwar darauf hinweisen, dass die Straße schon dort überquert werden soll, hier fehlt jedoch sowohl eine Tafel, dass „Fußgänger queren“, als auch ein „Zebra-Streifen“.

Weder ein Schild, noch ein Zebra-Streifen erleichtern den Schulkindern das Überqueren der Straße - © 5min.at

Die Stadt erkannte das Problem bisher nur bedingt

„Wir hatten schon einige Politiker hier an dieser Stelle. Egal ob Pfeiler, Weidinger, Albel oder Sucher, alle versprachen eine rasche Lösung. Nun sind seit unserer ersten Beschwerde knapp 10 Jahre vergangen, aber getan hat sich nichts – oder besser gesagt nicht viel! Man hat eine „Temposchwelle“ die eigentlich gar keine ist um 20.000 Euro errichtet. Und das an einer Stelle an der sie am wenigsten etwas bringt!“ ärgert sich ein Anrainer.

Diese (schwer erkennbare) „Temposchwelle“ wurde um 20.000 Euro errichtet - © 5min.at

Anrainer fordern nun endlich Schritte der Politik

„Vor kurzem hatten wir ein Gespräch mit dem neuen Stadtrat Harald Sobe. Nun hoffen wir das er unserem Ansuchen endlich entgegenkommt und richtige „Temposchwellen“ an den richtigen Stellen anbringen lässt – oder wenigstens eine Radarfalle aufgestellt wird.

Denn die Lärmbelästigung durch diese Raser ist das Eine, aber die Gesundheit von Volksschulkindern das Andere und genau diese Gesundheit sollte man nicht herausfordern! – Wir hoffen, dass nicht erst wieder etwas passieren muss, bis endlich gehandelt wird.“, sind sich die Nachbarn in der St. Georgener Straße einig.

Warnschilder wie dieses helfen alleine leider nicht viel - © 5min.at

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