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Wirtschaft
Ein Lkw muss, schon allein aufgrund seiner Größe, andere technische Feinheiten aufweisen als ein Pkw. Ebenso wird der Fahrer vor andere Herausforderungen gestellt, um seine eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu garantieren. © fotolia.com | Silvano Rebai

Niedrigere Unfallzahlen mit Transporter & Sattelschlepper als mit PKW

Heimische Transporteure sind Straßenprofis

Finkenstein am Faaker See – In kaum einem anderen Land wird so viel Zeit und Geld von Transportunternehmen in die Sicherheit ihrer Fahrzeuge und Mitarbeiter investiert wie in Österreich - das erklärt auch die niedrigen Unfallzahlen.

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„Dass Lastkraftwagen ein anderes Erscheinungsbild im täglichen Verkehr haben ist offensichtlich. Doch die Behauptung, dass sie deshalb besonders gefährliche oder risikobehaftete Verkehrsteilnehmer sein sollen, ist nicht haltbar“, stellt Bruno Urschitz, Inhaber von Ing. Bruno Urschitz GmbH in Finkenstein und WK-Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung, klar. Er nimmt dabei Bezug auf die Aussagen von Verkehrsminister Jörg Leichtfried und dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ), die Handlungsbedarf bei der Sicherheit und Verteilung des Güterverkehrs vermuten. „Als Transporteure unterstützen wir selbstverständlich Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit. Eine pauschale Verurteilung und Falschdarstellung eines regulären Verkehrsteilnehmers weisen wir jedoch entschieden zurück“, so Urschitz.

Schulungen und Technik sorgen für niedrige Unfallzahlen

Fakt ist, dass gerade im Lkw-Bereich seit Jahren immer mehr und neue Assistenzsysteme verbaut und vorgeschrieben werden, die das Fahren mit Lkw noch sicherer gestalten. Besonderer Fokus liegt aber auf den Fahrern. „Unsere Lenker absolvieren regelmäßig verpflichtende Fahrerschulungen und bilden sich auch privat in Sachen Verkehrssicherheit weiter,“ bestätigt Urschitz und erklärt weiter: „Aktuelle Unfallzahlen belegen, dass der Lkw weitaus weniger in Unfälle verwickelt ist, als zum Beispiel der reguläre Pkw. Dies liegt sowohl an unseren professionellen Fahrern als auch an der ausgereiften Fahrzeugtechnik.“

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