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Schulkinder, Volksschule Pogöriach,
© 5min.at

Eine dieser Straßen forderte heuer schon 3 verletzte Kinder:

Lokalaugenschein: Das sind Villachs Raser-Strecken

Villach – Nachdem wir letzte Woche über die gefährliche Raser-Strecke in der St. Georgener Straße, wo auch Volksschüler täglich in Gefahr sind, berichtet haben, haben uns einige Leser über Raser-Strecken und gefährliche Stellen in ihrer Umgebung berichtet. Wir haben uns diese Stellen genauer angesehen!

Rennsteiner Straße in Villach-Lind

„Die Kreuzung der Rennsteiner Straße und der Meerbothstraße in Villach-Lind befindet sich in einer 30er Zone. Das wissen leider nur die wenigsten, da die Straßenmarkierungen in den letzten Jahren so gut wie nie erneuert und aktualisiert wurden – die meisten fahren hier mit 70 km/h vorbei. In diesem Bereich sind täglich hunderte Kinder und Jugendliche unterwegs, wenn sie am Weg in die Schule sind.“, so die Beschwerde eines Anrainers.

Lokalaugenschein

Diese Stelle lädt eindeutig dazu ein, sie mit überhöhter Geschwindigkeit zu passieren. Da sich die Kreuzung in einer Senke befindet und die Straße an dieser Stelle ziemlich breit ist, halten sich nur die wenigsten Autofahrer an die 30 km/h Beschränkung, wenn sie Bergauf oder Bergab durch die Kreuzung fahren. Biegt man nach unten, in die Richtung der Bahngleise ab, hat man eine lange Gerade vor sich, die auch nur in seltenen Fällen mit 30 km/h befahren wird.

In der Heinrich-vonTürlin-Straße (links vor dem gelben Gebäude) ermöglichen Temposchwellen, die alle 20 Meter angebracht wurden, die Straße nur in Schrittgeschwindigkeit zu überwinden.

Jakob Gohn Allee hinter dem Finanzamt in Villach

„Im Jahr 2016 wurden hier schon 3 Kinder verletzt! In dieser 30er Zone fahren Autos mit mindestens 50 km/h und keiner macht was dagegen. Hier leben sogar viele Polizisten, aber interessieren tut`s anscheinend niemanden!“, ist eine Anrainerin empört.

Lokalaugenschein

Die lange und breite Allee lädt nicht gerade zum langsam fahren ein. Auf einer Seite der Straße stehen Bäume direkt neben der Fahrbahn, auf der anderen Seite parken Autos – in diesem dicht besiedelten Gebiet muss man damit rechnen, dass Kinder hinter den Autos und Bäumen auf die Straße „springen“. Hier sollten mit der Installation von Temposchwellen wichtige Schritte für den Schutz von Kindern an dieser gefährlichen Stelle gesetzt werden.

Bäume direkt neben der Straße und parkende Autos schränken die Sicht massiv ein. - © 5min.at

Burgenlandstraße von Villach Auen bis Maria Gail

„Auf dieser langen Straße gilt eine 30 km/h Beschränkung. Es wurde auch ein Radar installiert. Doch leider bremsen die Autofahrer auf höhe dieses Radars ab und der Rest der Burgenlandstraße wird mit mindestens 50 km/h befahren.“ ärgert sich eine Anrainerin

Lokalaugenschein

Die Burgenlandstraße – eine Straße die jeder kennt und nahezu jeder gleich durchfährt. Bis auf wenige Meter rund um das Radar hält man sich nicht an die 30 km/h Beschränkung. Das Aufstellen eines weiteren Radargerätes wäre erstens zu teuer und würde auch nicht die erhoffte Entschärfung dieser langen Straße bringen. Hier müsste man zu anderen Maßnahmen greifen, um die Straße im ebenfalls sehr dicht besiedelten Gebiet, das nur wenige hundert Meter von der Jakob Gohn Allee entfernt ist, für Kinder sicher zu machen.

Habt ihr auch gefährliche Stellen in eurer Umgebung? Dann meldet euch bei uns!

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