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Bernd Svetnik, Landesdirektorin Karin Bernhard (ORF), Markus Schlacher, LH Peter Kaiser und Max Strohmaier.
Bernd Svetnik, Landesdirektorin Karin Bernhard (ORF), Markus Schlacher, LH Peter Kaiser und Max Strohmaier. © ORF Kärnten

Große Auszeichnung für Markus Schlacher

Eishockey-Superstar 2016 kommt vom VSV

Villach/Klagenfurt – Markus Schlacher vom VSV wurde heute von LH Peter Kaiser mit dem Titel Eishockey-Superstar 2016 ausgezeichnet.

Pokal und Gemälde als Auszeichnung

Die traditionelle Ehrung des Kärntner Eishockey-Superstars 2016 fand heute, Mittwoch, im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt statt. Dabei konnte VSV-Verteidiger Markus Schlacher, er gewann die Wahl zum 35. Eishockeysuperstar, von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser den Superstarpokal entgegennehmen. Vom Kärntner Maler Bernd Svetnik erhielt der Geehrte ein Gemälde. Zuvor war Schlacher bereits vom Trachtenhaus Strohmaier in Weitensfeld eingekleidet worden.

Vorbildfunktion erfüllt

„“Markus hat Furore gemacht. Nach seinen Lehrjahren in Schweden und bei drei anderen österreichischen Eishockeyspitzenklubs, ist er nach Villach zurückgekehrt und macht auch hier eine großartige Arbeit“, stellte der Landeshauptmann fest. Für den Sportreferenten spiegelt das Kärntner Eishockeymagazin auch die starke Verbundenheit der Kärntner mit der beliebten Radiosendung wieder. Die hohen Votings zeigen die Beliebtheit des Eishockeysports deutlich. Gleichzeitig hob Kaiser auch die Vorbildfunktion des Geehrten hervor. „Gerade Kärntens Eishockeyspieler haben hier gegenüber ihren zahlreichen Eishockeyfans eine große Verpflichtung“, betonte er.

2016 bisher optimal

Schlacher, er kam mit Gattin Katharina und Tochter Sophie, zeigte sich von der Feier beeindruckt. „Die Auszeichnung ist eine große Ehre und macht mich stolz. Das Jahr 2016 kann ruhig so optimal weiterlaufen wie bisher“, stellte er lächelnd fest.

Debüt mit 16 Jahren

Schlacher begann seine Eishockeylaufbahn als Nachwuchsspieler des VSV. Als 16-Jähriger debütierte er in der Österreichischen Eishockey-Liga. Im Anschluss wechselte er nach Schweden, wo er beim Skellefteå AIK nicht nur in der J20 SuperElit, der höchsten Nachwuchsspielklasse spielte, sondern auch neun Spiele in der Elitserie absolvierte. Nach einem Jahr zog es ihn nach Oberösterreich wo er sich für vier Jahre dem EHC Linz anschloss. Nach einem einjährigen Intermezzo beim EC Red Bull Salzburg, mit dem er die European Trophy 2011 gewann, wechselte er 2012 zu den Vienna Capitals für die er bis 2015 spielte. Dabei wurde er von Trainer Tommy Samuelsson vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult. Im Juli 2015 kehrte er zum VSV zurück.

Wiederaufstieg mit der Nationalmannschaft

Für Österreich spielte Schlacher bei der U18-Weltmeisterschaft der Division I 2005 sowie den U20-Weltmeisterschaften der Division I 2006 und 2007, wo er zum besten Stürmer des Turniers gewählt wurde. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab Schlacher im Februar 2010 in Asiago beim 4:3-Erfolg nach Verlängerung im Freundschaftsspiel gegen Frankreich. An der Weltmeisterschaft nahm er erstmals 2014 in Goyang teil, wo dem Nationalteam der Wiederaufstieg in die Top-Division gelang. Nachdem die Österreicher 2015 ohne Schlacher wieder abgestiegen waren, spielte er bei der Weltmeisterschaft 2016 erneut in der Division.

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