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Husky
© Privat

Husky wird in 5 m² großem Abstellraum gehalten:

Wann wird dieser Hund erlöst?

Villach – Vor kurzem meldete sich eine besorgte Villacherin bei uns und erzählte uns über einen Husky, der in ihrer Nachbarschaft schon seit knapp 2 Wochen in einem kleinen Abstellraum gehalten wird, da die Hundebesitzer seitdem auf Urlaub sind. Zwar wurde ein Hundesitter für das Tier engagiert, jedoch lässt dieser den Vierbeiner nur einmal im Tag, für nicht einmal eine halbe Stunde ins Freie!

Update

Das Thema bewegte die sozialen Netze und wurde bereich mehrfach geteilt. Hier die aktuellen Entwicklungen:

Aktuelle Entwicklung

Deshalb solltet ihr nicht zur Selbstjustiz greifen!

Wir waren vor Ort! Inkl. Infos der Polizei

Man merkt der Frau an, wie besorgt sie um das Wohl des Hundes ist, der seit fast 2 Wochen in einem kleinen, knapp 5 Quadratmeter großen Raum ausharren muss. Und wie uns erzählt wird, ist die ganze Nachbarschaft über das Schicksal des Vierbeiners entsetzt.

Worum geht es genau?

Wie uns eine „5 Minuten Villach“-Leserin erzählt, wurde die Nachbarschaft vor etwas mehr als einer Woche auf einen Husky aufmerksam, der tagelang hinter einem gekippten Fenster saß und winselte. Das Haus, in dem sich der Hund befand wirkte leer und verlassen. Wie sich später herausstellte sind die Eigentümer auf Urlaub – am heutigen Tag ist bereits es knapp 2 Wochen her, dass die Herrchen des Hundes in Richtung Süden aufgebrochen sind!

In Gedanken an ihren Hundes haben sie einen Hundesitter eingestellt, der zwar täglich nach dem „Wohl“ des Hundes sieht. Jedoch nur einmal am Tag und oft sogar erst gegen 23 Uhr, da er wie er im Gespräch mit den Nachbarn selbst sagt: „Nicht so viel Zeit hat“. Somit kommt es, dass der Vierbeiner nur einmal pro Tag, nur knapp 30 Minuten nach draußen kann um sich zu bewegen und sein Geschäft zu verrichten.

Besitzer wollen nichts dagegen tun

Vor wenigen Tagen verständigten die besorgten Anrainer die Polizei, als der Hundesitter im Haus war. Da keine akute Gefahr in Verzug ist, konnte die Exekutive jedoch nicht eingreifen. Doch der Hundesitter erklärte sich bereit, zusammen mit den Beamten und den Nachbarn mit den Hundebesitzern zu telefonieren.

Im Gespräch mit den Urlaubern bot eine Nachbarin sogar an, den Hund für die Dauer des Urlaubs bei sich aufzunehmen. Doch dieses Angebot wurde von den Hundebesitzern abgelehnt und überhaupt waren sie über die Sorgen der Nachbarn entsetzt. „Lasst den Hund wo er ist“, soll der Mann ins Telefon geschrien haben, wie uns eine schockierte Anrainerin erzählt.

Auch ein Geschenk der Nachbarn – ein größerer Wassernapf für den Vierbeiner, der über 23,5 Stunden am Tag in der kleinen Kammer aushalten muss, wurde nicht angenommen.

„Mittlerweile wurde sogar der Tisch aus dem ‚Zimmer‘ entfernt, damit der Hund nicht durch das Fenster zu sehen ist!“, ist eine Nachbarin empört.

Seit knapp 2 Wochen ist dieser Husky hinter diesem Fenster „gefangen“! - © Privat

Von einer Userin gepostetes Foto - © PRIVAT

Tierschutzverein kontaktiert

Jetzt ist es knapp eine Woche her, dass sich die besorgten Nachbarn an den Tierschutzverein gewandt haben.

Wir von „5 Minuten Villach“ haben heute mit der zuständigen Person seitens des Tierschutzvereins gesprochen und uns wurde mitgeteilt, dass dieser Fall nach der „Anzeige“ durch die Nachbarn sofort an die zuständigen Stellen weitergeleitet wurde. Die Tierombudsfrau und an das Veterinäramt arbeiten derzeit auf Hochtouren an einer Lösung für diesen Fall, jedoch können keine weiteren Informationen  weitergegeben werden, da sich dieser Fall noch in der Bearbeitungsphase befindet.

Leider ist dies wieder einer jener Fälle, in denen der Gesetzestext mit allen Punkten die eintreffen sollten und Abläufen die eingehalten werden müssen gegen das Wohl des Tieres, das so schnell es geht befreit werden müsste, ausgelegt ist.

Bleibt nur zu hoffen, dass es in diesem Fall so schnell wie möglich einen Lösung seitens des Veterinäramts gibt, um dem armen Vierbeiner möglichst schnell seine Freiheit wiederzugeben! Und das, möglichst bevor seine Herrchen irgendwann aus ihrem „wohlverdienten Urlaub“ zurückkehren.

 

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