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Zahnpflege
Schon von kleinauf ist die richtige Zahnpflege ein wichtiges Thema. © KK

Österreichische Kinder verhalten sich vorbildlich bei der Zahnpflege

Tag der Zahngesundheit 2016

Villach/Wien – Österreichische Jugendliche verhalten sich vorbildlich bei der Zahnpflege, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt.

25. September ist Tag der Zahngesundheit

Seit dem Jahr 1991 stellt der Tag der Zahngesundheit am 25. September die Vorsorge und Verhütung von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen sowie die Aufklärung und Förderung von Selbstverantwortung in den Mittelpunkt. Für das Jahr 2016 wurde das Motto „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen!“ gewählt. Ein Anlass also, um die Fakten zur Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen in Österreich zu beleuchten.

Dreiviertel putzen zwei mal täglich

Die regelmäßige und richtige Zahnpflege gilt, neben gesunder Ernährung und regelmäßigem Zahnarztbesuch, als wichtigste Maßnahme zur Förderung der Zahngesundheit. Die jüngsten Ergebnisse der alle 4 Jahre durchgeführten internationalen Health Behaviour in School Aged Children (HBSC)-Studie zur Gesundheit und zum Gesundheitsverhalten von 11-17 Jährigen, die vom Fachbereich „Kinder- und Jugendgesundheit“ des Instituts für Gesundheitsförderung und Prävention (IfGP) durchgeführt wird, zeigen jedenfalls, dass sich drei Viertel der österreichischen Jugendlichen mindestens 2 Mal täglich die Zähne putzen. Allerdings trifft dies auf Mädchen häufiger zu als auf Burschen (83% versus 68%). Ebenso deutlich zeigen die Daten einen Einfluss des sozioökonomischen Status: Während sich 80% der Jugendlichen aus gut situierten Familien mindestens 2 Mal täglich die Zähne putzen, tun dies nur 63% der Jugendlichen aus ärmeren Familien.

Zahngesundheit verbessert sich kontinuierlich

Im Vergleich mit vielen anderen europäischen Ländern sind die österreichischen HBSC-Ergebnisse für die Zahnpflege, ebenso wie jene der deutschsprachigen Nachbarländer, insgesamt als gut zu bezeichnen. Auch andere nationale Daten, wie z.B. die Länder-Zahnstatuserhebung aus 2012/13, veröffentlicht von der Gesundheit Österreich GmbH, belegen die kontinuierlich verbesserte Zahngesundheit von österreichischen Kindern und damit den Erfolg der oralen Basisprophylaxe in Österreich. Noch mehr Augenmerk als bisher sollte auf sozial benachteiligten Kindern liegen, die ein deutlich höheres Risiko für Kariesbefall haben.

Kariesbefund bei Flüchtlingskindern erhöht

Auch Flüchtlingskinder scheinen vielfach dieser Risikogruppe anzugehören: Eine im Jahr 2015 durchgeführte deutsche Studie der Mediziner Mall & Henningsen zu den gesundheitlichen Problemen von syrischen Flüchtlingskindern zeigte nämlich, dass von den somatischen Gesundheitsproblemen Karies das häufigste (63%) ist, gefolgt von einem defizitären Impfstatus (42 %) sowie vermehrten Atemwegserkrankungen (25 %).

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