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Auto Unfall
Im Fall der (Un-)Fälle, hilft die Versicherung © KK

Tarifvergleiche im Internet werden immer beliebter und können erhebliche Einsparungen bringen

Ist dein Auto gut versichert?

Villach – Im vergangenen Jahr haben AutobesitzerInnen in Österreich mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 217 Euro bei ihren jährlichen Raten eingespart.

217 Euro Ersparnis pro Jahr

In Sachen Autoversicherung hat sich Österreichs Tarifvergleichsportal durchblicker.at als Fixgröße etabliert: Alleine 2015 wurden rund 1,7 Millionen Online-Versicherungsvergleiche berechnet, zwei von drei Autokäufern haben einen Vergleich eingeholt, jedes Jahr schließen viele Tausend über die Plattform einen Vertrag mit einem günstigeren Anbieter ab. Im vergangenen Jahr haben AutobesitzerInnen in Österreich mit einem Wechsel ihrer Kfz-Versicherung durchschnittlich 217 Euro bei ihren jährlichen Raten eingespart. Aus den internen Daten von Jänner 2015 bis Juni 2016 haben die Experten von durchblicker.at erstmals eine Autoversicherungs-Studie erstellt, die interessante Einblicke in die Vorlieben und Versicherungsrealitäten der online-affinen AutobesitzerInnen bietet.

Durchschnittliche Jahresprämie bei 1.004 Euro

„Die durchschnittliche Jahresprämie fällt bei den verschiedenen Automarken unterschiedlich aus und liegt zwischen 870 Euro bei Peugeot und 1.484 Euro bei BMW. Unterschiede gibt es auch zwischen den Bundesländern, in Kärnten liegt die durchschnittliche Prämie bei 923 Euro, in Wien bei 1.058 Euro. Frauen zahlen im Schnitt 907, Männer 1.053 Euro pro Jahr. Über alle Marken, Bundesländer und Geschlechter gerechnet liegt die durchschnittliche Jahresprämie bei 1.004 Euro. Wer mehr bezahlt sollte die aktuellen Angebote am Markt vergleichen, denn bei der Autoversicherung gibt es in fast allen Fällen großes Einsparpotenzial“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

VW am beliebtesten

Alle lieben VW, andere Marken sprechen Geschlechter und Altersgruppen unterschiedlich stark an
Beim Autokauf greifen Herr und Frau Durchblicker am liebsten zu alteingesessenen Marken aus Europa. Mit Abstand am beliebtesten ist Volkswagen. Abgasskandal hin oder her, 15,6 Prozent haben sich für den deutschen Marktführer entschieden. Darauf folgen die ebenfalls deutschen Automarken Audi mit 7,3 und BMW mit 7,1 Prozent.

Ausi und BMW sind „Männermarken“

Volkswagen hat mit dem Golf nicht nur das beliebteste Modell Österreichs geschaffen sondern auch ein Auto, das bei Frauen wie Männern gleichermaßen gut ankommt. Andere VW-Modelle unterliegen eindeutigen Geschlechterpräferenzen: Während der Passat zu drei Vierteln von Männern gekauft wird, entscheiden sich doppelt so viele Frauen wie Männer für einen Polo. Insgesamt sind laut der Autoversicherungs-Studie Audi und BMW „Männermarken“, Opel und Ford hingegen „Frauenmarken“.

Mercedes-Benz für Senioren

Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach Alter: Unter den Mercedes-Benz-FahrerInnen sind die über 65 Jährigen klar die dominanteste Altersgruppe. Auch bei Skoda sind sie mit knappem Vorsprung am stärksten vertreten. Die „jüngsten“ Marken sind Audi und BMW, hier sind die 17-24 Jährigen die am stärksten vertretene Gruppe.

Dacia mit höchstem Kasko-Anteil, Alfa-Romeo mit niedrigstem

Rund 34 Prozent der Zulassungsinhaber haben zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflicht- eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Dieser Anteil wächst stetig mit zunehmendem Alter: unter den 17-24 Jährigen haben rund 16 Prozent eine Kaskoversicherung, bei den über 65 Jährigen sind es über 47 Prozent. Unter den Automarken halten FahrerInnen von Dacia mit rund 59 Prozent den höchsten Kasko-Anteil in der Autoversicherung, FahrerInnen von Alfa-Romeo mit rund 16 Prozent den geringsten. Im Bundesländervergleich entscheiden sich vor allem die FahrzeugbesitzerInnen in Wien, Salzburg und Niederösterreich für eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung. Am geringsten ist der Kasko-Anteil in der Steiermark und in Oberösterreich.

Bonus-Malus: Frauen und Junge eher in teureren Stufen als Männer und Ältere

Insgesamt befinden sich rund 31 Prozent in der teuren Bonus-Malus-Stufe 9, knapp 48 Prozent in der günstigen Stufe 0. Bei Frauen ist die Tendenz zur Stufe 0 etwas schwächer ausgeprägt (33 zu 44 Prozent), bei Männern etwas stärker (29 zu 50 Prozent). Wenig überraschend sieht auch die Altersverteilung aus: Unter den 17-24 Jährigen befinden sich nur 7 Prozent in Stufe 0, hingegen 76 Prozent in Stufe 9. Ziemlich genau umgekehrt ist der Fall bei den über 65 Jährigen, hier sind 75 Prozent in Stufe 0 und nur 11 Prozent in Stufe 9.

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