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Ohne elektronische Bauteile wäre unser modernes Leben kaum vorstellbar © KK

Infineon-Tochterunternehmen feiert Jubiläum

10 Jahre exzellente Elektronikforschung

Villach – Vor Kurzem wurde das 10-jährige Bestehen des Kompetenzzentrums für Automobil- und Industrieelektronik, kurz KAI, gefeiert. Das KAI forscht seit Jahren an der Zuverlässigkeit von elektronischen Bauelementen.

Im Alltag muss alles reibungslos laufen. Wir verlassen uns darauf und denken nicht darüber nach, ob der Blinker im Auto oder das Telefonieren störungsfrei funktioniert. Mikroelektronik ist dafür ein wesentlicher Schlüssel.

Das Kompetenzzentrum für Automobil- und Industrieelektronik (KAI), ein Tochterunternehmen von Infineon Österreich, forscht seit zehn Jahren im Bereich der Zuverlässigkeit von elektronischen Bauelementen. Es leistet damit einen wesentlichen Beitrag im Vorfeld der Entwicklung von Leistungshalbleitern. Zum 10-jährige Bestehen, welches am Dienstag dem 4. Oktober im Technologiepark Villach gefeiert wurde, waren auch hochkarätige Politiker, Vorstandsmitglieder des Infineon Konzerns und  Vertreterinnen und Vertreter von Universitäten und Fachhochschulen geladen.

Josef Fugger, Geschäftsführer des KAI: „Wir forschen an Themen, die sich unmittelbar aus den Anforderungen der Industrie ableiten. Zuverlässigkeit hat durch die steigend Anzahl, Miniaturisierung und Systemintegration von Leistungshalbleitern eine hohe Bedeutung.“ In den letzten zehn Jahren baute das KAI umfangreiches Know-how auf. Das Kompetenzzentrum unterstützt damit wesentliche Geschäftsfelder von Infineon wie Automobil-, Leistungs- und Industrieelektronik.

KAI goes Europe

Das KAI arbeitet aus Villach heraus eng mit einem internationalen Netzwerk von 19 Forschungspartnern, zu denen auch die Technische Universität Wien oder die  die Technische Universität Graz zählen. Es ist Partner mehrerer EU-Forschungsprojekte, die sich mit Zukunftsthemen der Mikroelektronik beschäftigen. Durch diese Netzwerke steht dem Forschungszentrum eine ausgezeichnete Wissensressource zur Verfügung. Aktuell forscht das KAI intensiv an neuen Materialien für die Halbleiterbranche wie Galliumnitrid und Siliziumkarbid.

Zugriff zu den „besten Köpfen“

Das Kompetenzzentrum ist gut mit der Industrie als auch den Universitäten vernetzt. Es ist daher eine attraktive Adresse für Doktorandinnen und Doktoranden. In den letzten zehn Jahren stehen 30 abgeschlossene Doktorarbeiten zu Buche, aktuell werden am KAI und im universitären Umfeld 26 betreut. Sabine Herlitschka: „Exzellente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein unschätzbares Potenzial für ein Unternehmen. Wir haben dadurch den Zugang zu jenen, die sich mit Begeisterung mit unseren Kernkompetenzen beschäftigen wollen.“

Über das KAI

Das KAI, dessen Sitz sich im Technologiepark Villach befindet, wurde 2006 gegründet. Seit Oktober 2013 ist das Kompetenzzentrum zu 100 Prozent Tochterunternehmen von Infineon Technologies Austria und beschäftigt aktuell 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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