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© ÖWR

Auch die Einsatzstelle Faak war vertreten:

Bundesübung der Wasserrettung

Salzburg/Villach – Der Einsatz bei einem Hochwasser in einem benachbarten Land war die Annahme der ersten Übung des Bundeswasserrettungszuges BWRZ der Österr. Wasserrettung. Personal und Material aus ganz Österreich wurden vom 7. bis 9.Oktober 2016 in Oberösterreich und Salzburg zusammengezogen.

Ziel der Übung in der Region Attersee, Mondsee und Wolfgangsee war, ein österreichisches Team für Bergungs- und Rettungseinsätze unter Einsatz von Booten bei Überschwemmungen für nationale und internationale Einsätze aufzustellen und für Katastropheneinsätze verfügbar zu haben.

Zusammenarbeit war gefragt

An der Übung nahmen rund 60 Wasserretter aus ganz Österreich teil, darunter auch 12 qualifizierte Einsatzkräfte aus Kärnten mit 4 Fahrzeugen und 3 Booten. Geübt wurden u.a. die Versorgung der Bevölkerung nach Überschwemmungen, die Rettung von Personen und Tiefen aus überschwemmten Bereichen sowie die Bergung von Fahrzeugen aus Tiefen bis zu 15 Metern, wobei auch Taucher zum Einsatz kamen.

Die Aufstellung der Teams, die sich aus Wasserrettungselementen aus ganz Österreich zusammensetzten und die Übung selbst wurden von der Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) des Innenministeriums unterstützt. Die Abteilung II/13 finanzierte Teile der Übung und übernahm Einspielungen wie die Weiterleitung der Hilfsersuchen und die Annahme der Hilfe. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich war für die Transportbegleitung bei der gemeinsamen Anreise verantwortlich.

Die Kärntner Wasserretter - © ÖWR

Villacher Beteiligung

Seitens der Einsatzstelle Faak waren zwei Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. U.a. Bruno Rassinger (er ist auch der Landeseinsatzleiter der ÖWR Kärnten), der für die Koordination der Übung und Planung der einzelnen Ereignisse mit der Bundesleitung zuständig war.

Innenminister ist stolz auf die Entwicklung

„Bereits beim Hochwasser in Bosnien und Herzegowina im Jahr 2014 war die Österreichische Wasserrettung gemeinsam mit der Feuerwehr erfolgreich im Einsatz. Die damals initiierte Aufstellung des Bundeswasserrettungszuges wurde maßgeblich vom Innenministerium unterstützt“, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka.

„Ein eigenständiges österreichweites Wasserrettungsteam steigert die Einsatzfähigkeit, um auf nationale und internationale Katastrophensituationen effektiver reagieren zu können. Darüber hinaus fördert diese Übung den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Wasserrettungseinheiten der Bundesländer“, betonte der Innenminister, der den ehrenamtlichen Wasserrettern für ihr Engagement dankte. Das Team Kärnten kehrte Sonntag abends zufrieden mit dem Erlebten und müde nach Hause zurück.

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