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Politik - Villach
Die Kärntner Landwirtschaftskammerwahlen standen unter besonderen Vorzeichen
Die Kärntner Landwirtschaftskammerwahlen standen unter besonderen Vorzeichen © Fotolia Christian Schwier #56466049

Nur 40% der Bauern ging zur Wahl:

Bauernbund verliert absolute Mehrheit

Villach – Bei der Landwirtschaftskammerwahl am Sonntag hat der ÖVP-nahe Bauernbund 47,15 Prozent der Stimmen erreicht. Er verlor die absolute Mehrheit in der Vollversammlung. Kammerpräsident Johann Mößler spricht dennoch von einem „respektablen“ Ergebnis.

 1 Minuten Lesezeit (137 Wörter) | Änderung am 06.11.2016 - 18.34 Uhr

Somit verliert der Bauernbund 5,77 Prozentpunkte und damit zwei Mandate. Er hält damit 18 der 36 Mandate in Vollversammlung. Die freiheitlichen Bauern, die auf 25,83 Prozent kamen (nun 9 Mandate, bisher 8), können sich über einen Zuwachs von 2,12 Prozent freuen.

Präsident Mößler sieht das Ergebnis gelassen: „18 Mandate bedeuten, dass es auch keine Mehrheit gegen uns gibt.“

Im Vorstand mit sieben Mitgliedern hält der Bauernbund mit vier Vertretern weiterhin die absolute Mehrheit.

Nur knapp 40 Prozent der Bauern gingen zur Wahl.

Erster Urnengang

Diese Kärntner Landwirtschaftskammerwahlen standen unter ganz besonderen Vorzeichen: Nach der beeinspruchten Bundespräsidentenwahl war es der erste Urnengang in Kärnten. Die letzten Wahllokale schlossen um 16 Uhr. Anders als über Jahre üblich, drang diesmals jedoch kein Einzelergebnis aus einer Gemeinde vorzeitig durch. Die Wahlbeisitzer in den Gemeinden, die die Bauernwahl durchführten, waren extra geschult worden.