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Politik - Villach
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Neue Initiative des Landes:

Baubranche: Neue Impulse für Lehrlinge

Villach – Mit der Initiative „to start off 2016 – BAU“ werden Betriebe gefördert, die eine zusätzliche Lehrstelle schaffen – Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Schaunig: „Lehrlinge und aktive Lehrbetriebe werden gestärkt.“

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter)

11 Prozent weniger arbeitslose Jugendliche

Die zahlreichen Initiativen des Landes und seiner Partner im Bereich der Jugendbeschäftigung zeigen Wirkung: Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ging zuletzt um mehr als elf Prozent zurück – mit diesem Wert liegt Kärnten weit besser als der Bundesdurchschnitt.

Allerdings gibt es nach wie vor nicht genug Lehrplätze für alle Lehrstellensuchenden. „Mit der Aktion „to start off 2016 – BAU“ wollen wir nun neuerlich einen Impuls für die Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen im Baubereich geben“, sagte Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Für jeden Betrieb, der eine neue Lehrstelle schafft, gibt es eine Förderung von 2000 Euro.

“Förderung von Betrieben, die Jugendlichen Chancen geben wollen”

Die Lehrberufe reichen von der Betonfertigungstechnik über Metallbau, Fliesenleger/Fliesenlegerin bis hin zu Zimmereitechnik. Förderwürdig sind jene Lehrstellen, die über der durchschnittlichen Lehrstellenanzahl des Betriebs innerhalb der letzten drei Jahre liegen.

„Die Aktion lief heuer bereits einmal, und zwar mit einer 1000-Euro-Förderung. Wir starten Sie nun erneut und verdoppeln die Summe, um dadurch speziell die azyklische Aufnahme von Lehrlingen in die Unternehmen zu forcieren“, erläutert Schaunig. Denn gerade zu Jahresbeginn, wenn junge Menschen, die noch keinen Lehrplatz gefunden haben, auf der Suche nach Perspektiven sind, werden weniger Lehrstellen angeboten.

„Gestärkt wird also auch diese Gruppe und es werden spezifisch jene Betriebe gefördert, die diesen Jugendlichen eine Ausbildungschance geben wollen.“ „to start off 2016 – BAU“ läuft ab sofort bis 31. März 2017. Maximal 25 Förderanträge werden bewilligt, 50.000 Euro sind dafür budgetiert.

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