fbpx
Logo 5 Minuten

Zum Thema:

31.05.2021 - 13:08Vandalen hinterließen Spur der Verwüstung in Moosburg30.05.2021 - 16:36Fahrerflucht: “Ruft nicht die Polizei, ich habe getrunken”29.05.2021 - 21:12Cobra-Einsatz: Mann drohte mit Waffe29.05.2021 - 06:46Streit im Lokal eskalierte: Ehemann schlug seiner Frau auf den Hinterkopf
Aktuell - Villach
Hintergrund
Funktaxi-Obmann Aldin Hodzic schließt aus, dass Unternehmen aus seinem Verein an der Taxischlepperei beteiligt sind.
Funktaxi-Obmann Aldin Hodzic schließt aus, dass Unternehmen aus seinem Verein an der Taxischlepperei beteiligt sind. © KK

Taxischlepper Richtung Italien:

„Es gibt überall schwarze Schafe!“

Villach - Italien – 16 illegal Eingereiste wurden letzte Nacht von der Polizei bei einer Schwerpunktkontrolle in Villach aufgegriffen. Wie heute medial bekannt wurde, sei rund um das Thema Schlepperei aber auch ein Kärntner Taxler involviert. Er sitzt in Untersuchungshaft in Udine. Der Vorwurf: Er soll Personen zur Grenze gebracht haben, die dann illegal nach Italien gelangt sind.

 2 Minuten Lesezeit (245 Wörter) | Änderung am 12.01.2017 - 19.47 Uhr

Österreichische Taxis hätten den Informationen zufolge Schleppungen Richtung italienische Grenze durchgeführt. 5 Minuten Villach sprach mit dem Obmann des Villacher Funktaxivereines und selbst Taxiunternehmer Aldin Hodzic. „Als Funktaxiverein können wir ausschließen, dass Unternehmen aus unserem Verein in solche Vorgänge und Straftaten verwickelt sind“, erklärt er. „Es gibt überall schwarze Schafe. Wir raten klar und deutlich jedem Taxiunternehmer und Chaffeur davon ab, Personen über die Grenze zu transportieren, die sich nicht ausweisen können.“

Oft für Transporte angefragt

„Mehrmals wurde bei uns schon angefragt, ob wir Transporte Richtung Italien durchführen können. Wir fragen dann nach dem Personalausweis und kontrollieren diesen auch. Sollte dies nicht möglich sein, schließen wir den zu Transportierenden von der Fahrt aus“, stellt der Obmann des traditionsreichen Funktaxivereines fest. „Ein Vergehen in diese Richtung stellt nicht nur eine Straftat dar, sondern hätte natürlich auch bei unserem Verein intern drastische Konsequenzen“, meint Hodzic.

Lukrative Fahrt für Taxiunternehmer

Auch Villachs Polizeikommandant Erich Londer bestätigt aktuell, dass es keine Anzeige hinsichtlich Schlepperei rund um einen Villacher Taxiunternehmer gibt. Gründe für die Taxischlepperei Richtung Italien könnte, so Londer, eine sehr lukrative Taxifahrt für denjenigen sein, der den Transport durchführt.

Eine reguläre Taxifahrt von Villach Richtung italienische Grenze, liegt laut Funktaxi-Obmann Aldin Hodzic bei ca. 70 Euro. Taxischlepper dürften für ihren Transport Richtung Grenze, bzw. nach Italien, wesentlich mehr Geld verlangen und damit einen lukrativen Nebenverdienst erzielen.

Startseite Neueste Beiträge

Info

Eilmeldungen Tarife & Werbung Datenschutzer­klärung Impressum

Regionen

Kärnten Villach Klagenfurt
Logo 5 Minuten

In #5min informiert durch den Tag.